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Ayurveda statt OP: einzigartige Parkinsontherapie am EvK

„Vor zwei Jahren habe ich gedacht: nichts geht mehr. Ich konnte mich nicht mehr allein an- und ausziehen, mich im Bett nicht mehr drehen. Als letzte Möglichkeit wurde mir eine Operation genannt.“, erzählt der seit vielen Jahren an Parkinson erkrankte Michael K. Der heute 54-Jährige bekommt 2008 seine Diagnose. Die Erkrankung wird durch seine Rückenschmerzen festgestellt, die ihn bereits sieben Jahre quälen. 2019 steht er vor einer Operation am Gehirn als letzter Möglichkeit, bis er schließlich von der Parkinson-Spezialklinik der Augusta Kliniken im Evangelischen Krankenhaus Hattingen erfährt. Die Besonderheit der Klinik: die schulmedizinische, medikamentöse Therapie wird von einem Ayurveda-Konzept begleitet. Für Patient Michael K. der Start in ein neues Leben.

Der ganzheitliche Ansatz der Spezialklinik mit Ayurveda-Behandlungen ist deutschlandweit einmalig. Die klassische, medikamentöse Parkinson-Therapie wird mit dem traditionsreichen Ayurveda-Konzept vereint. „Die Komplementärmedizin, die wir hier anwenden, ersetzt die normale Diagnostik und Therapie nicht, sondern ergänzt sie. Genau in diesem Zusammenspiel sehen wir die großen Erfolge bei vielen unserer Patienten“, erklärt Dr. Sandra Szymanski, Leitende Ärztin der Abteilung Neurologie und Komplementärmedizin, die zur Klinik für Neurologie (Leitung: Prof. Dr. Min-Suk Yoon) gehört. Die Parkinson-Patienten werden langfristig und ganzheitlich behandelt: Angefangen bei ayurvedischer Ernährung geht es über traditionelle Ayurveda-Therapien, wie dem Stirnölguss, bis hin zu schulmedizischen therapeutischen Maßnahmen. Dazu zählen auch die psychosoziale Beratung sowie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, welche besonders bei motorischen Einschränkungen wichtige Bestandteile der Therapie bilden.

Die Einbeziehung der 5000 Jahre alten indischen Ayurveda-Medizin bringt für die meisten Patienten einen vollständigen Wechsel des Lebensstils mit sich. Skepsis vor der unbekannten Kultur ist oft die erste Reaktion – so auch beim 54-jährigen Michael. Neben den erfahrenen und spezialisierten Schulmedizinern erfolgt die Behandlung auch durch indische Ayurveda-Ärzte, die die Patienten umfassend aufklären. Die Wirkung des Zusammenspiels aus Schulmedizin und Ayurveda-Methode wird nach wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten erwartet. „Der Arzt sagte mir: in sechs Monaten werden Sie die nachhaltigen Veränderungen spüren. Genau so war es auch. Ich hatte wieder eine Energie, die ich auch zehn Jahre vorher nicht mehr hatte“, erzählt Michael K.

Die sogenannte Komplextherapie ist vor allem für Patienten geeignet, bei denen die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Je nach Schwere der Erkrankung kann bereits eine optimierte Einstellung der Medikation helfen. „Als zertifizierte Parkinsonklinik haben wir auch bei der klassischen Parkinsonbehandlung viel Erfahrung. Uns geht es jedoch nicht nur um die Behandlung von Symptomen, wie etwa dem Tremor, sondern um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten“, erklärt Dr. Szymanski. Für Michael K. war die ergänzende Behandlung mit Ayurveda-Methode die Lösung. „Peinlich genau“ hält er sich an die Ernährung, hört viel bewusster auf das, was sein Körper ihm sagt: „Den Zustand, den ich jetzt habe, habe ich nicht mehr für erreichbar gehalten.“

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