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Bochum wird internationales Zentrum integrativer Medizin

Bochum wurde im Dezember zum Treffpunkt eines internationalen medizinischen Austauschs: Mit dem ersten Global Ayurveda and Integrative Medicine Summit (GAIMS) setzte die Abteilung für Neurologie und Komplementärmedizin der Augusta Kliniken Bochum Hattingen ein starkes Zeichen für die Zukunft der integrativen Medizin.

Renommierte Expertinnen und Experten aus westlicher Schulmedizin und traditioneller ayurvedischer Heilkunde kamen im Bochumer Mercure Hotel zusammen und diskutierten über innovative und patientenorientierte Versorgungskonzepte.

„Der GAIMS hat gezeigt, wie wichtig der interdisziplinäre und interkulturelle Dialog für eine zukunftsfähige Medizin ist“, resümiert Dr. Sandra Szymanski, Leitende Ärztin der Abteilung für Neurologie und Komplementärmedizin. „Insbesondere Ayurveda bietet – wissenschaftlich fundiert und verantwortungsvoll angewendet – wertvolle Impulse für eine ganzheitliche und patientenzentrierte Behandlung.“

Ein zentrales Thema des GAIMS war das Hattinger Modell der Komplementärmedizin (HAMOCOM). Dieses deutschlandweit einzigartige Konzept verbindet evidenzbasierte Neuromedizin mit ayurvedischen Therapieansätzen. Seit 2009 werden am EVK Hattingen neurologisch erkrankte Patientinnen und Patienten nach diesem Modell behandelt – unter anderem von einem interdisziplinären Team um Dr. Sandra Szymanski sowie den in Indien ausgebildeten Ayurveda-Ärzten Dr. Sunil Kumar und Dr. Sandeep Nair.

„Die Ayurveda-Methode wird bei uns ergänzend zur Schulmedizin angewendet, nicht alternativ“, betont Dr. Szymanski. „Wir bedienen uns des Besten aus beiden Systemen. Auf Augenhöhe. Unser Hattinger Modell ist evidenzbasiert, praxisnah und zukunftsweisend.“

Besonders bewährt hat sich das zertifizierte Behandlungskonzept bei Patientinnen und Patienten mit Parkinson-Erkrankung. Erfahrungen aus der klinischen Praxis zeigen, dass sich durch die kombinierte Therapie häufig der Medikamentenbedarf reduzieren lässt und der Krankheitsverlauf verlangsamt, in Einzelfällen sogar stabilisiert werden kann. Die ayurvedische Medizin geht dabei von einer Einheit von Körper, Geist und Seele aus. Ziel ist es, das gestörte Gleichgewicht der drei Bioenergien – Vata, Pitta und Kapha – durch individuell abgestimmte Komplexbehandlungen wiederherzustellen.

„Unser Hattinger Modell für Parkinson-Patienten ist auch auf andere Erkrankungen übertragbar – etwa auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder systemische Krankheiten wie Diabetes“, betont Dr. Szymanski. „Das war eine wesentliche Botschaft unserer geladenen Expertinnen und Experten.“

Unterstützt wurde der erste GAIMS vom indischen Ministry of AYUSH, dem indischen Regierungsministerium zur Förderung traditioneller Gesundheitssysteme, von der indischen Botschaft in Berlin sowie von der Deutschen Gesellschaft für Ayurveda. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden neue Wege für eine patientenorientierte, integrative Versorgung.

Der erfolgreiche Auftakt des ersten GAIMS macht deutlich: Der Bedarf an integrativen, ganzheitlichen medizinischen Konzepten wächst – ebenso wie das internationale Interesse am Hattinger Modell. Eine weitere Auflage des Global Ayurveda and Integrative Medicine Summit ist bereits in Planung.

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