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Hochschule Bochum und EVA Ruhr starten Kooperation

Die Hochschule Bochum und der Evangelische Verbund Augusta Ruhr, ein Zusammenschluss medizinischer und diakonischer Einrichtungen im Ruhrgebiet, haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser ermöglicht Beschäftigten des Verbunds ein berufsbegleitendes Studium im Bachelorstudiengang Gesundheitsökonomie am Gesundheitscampus der Hochschule Bochum. Ziel ist es, Fachkräfte gezielt weiterzuentwickeln und langfristig an die Region zu binden.

Im Rahmen der Kooperation sollen die Studierenden Lehrveranstaltungen und Praxiseinsätze im Unternehmen besonders gut vereinen können. Dazu finden die Lehrveranstaltungen gebündelt an wenigen Tagen pro Woche statt und sind eng mit den Praxisphasen in den Einrichtungen des EVA Ruhr abgestimmt. Dadurch wird sowohl für die Studierenden als auch für das Unternehmen eine hohe Planbarkeit erreicht. Ergänzend bietet die Hochschule einen individuellen Studienverlaufsplan, der auf eine Studiendauer von neun Semestern ausgelegt ist und die Vereinbarkeit von Beruf und Studium unterstützt.

„Als Hochschule für angewandte Wissenschaften sehen wir es als unsere Aufgabe, die regionale Wirtschaft und insbesondere das Gesundheitswesen nachhaltig zu stärken. Mit dieser Kooperation schaffen wir ein praxisnahes Studienangebot, das direkt auf die Bedarfe der Einrichtungen eingeht“, erklärt Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens, Präsident der Hochschule Bochum.

Auch die EVA Ruhr gGmbH sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen strategischen Schritt: „Mit dem berufsbegleitenden Studium investieren wir gezielt in die Qualifizierung unserer Mitarbeitenden. Angesichts des absehbaren Fachkräftemangels, auch im Bereich kaufmännischer Führungskräfte, ist es entscheidend, frühzeitig eigene Talente zu fördern und langfristig an unser Unternehmen zu binden“, so Olaf Walter, Konzerngeschäftsführer und Sprecher für den Bereich Gesundheitswirtschaft des EVA Ruhr.

Die Kooperation startet erstmals zum Wintersemester 2026/2027. Perspektivisch sollen regelmäßig Beschäftigte aus dem Verbund des EVA Ruhr für das Studium gewonnen werden. Ziel ist es, akademische Qualifikation und praktische Erfahrung eng miteinander zu verzahnen und so einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im Ruhrgebiet zu leisten.

Darüber hinaus richtet sich das Angebot ausdrücklich auch an externe Talente, die einen akademisch qualifizierten Einstieg in das Gesundheitswesen suchen – und dabei von Beginn an in einem erfahrenen Verbund arbeiten und lernen.

 

Foto: Freuen sich über die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: v.l. Andreas Wytzisk-Arens, Präsident der Hochschule Bochum, Olaf Walter, Konzerngeschäftsführer und Sprecher für den Bereich Gesundheitswirtschaft des EVA Ruhr, Annika Machleit-Ebner, Direktorin der Personalentwicklung im EVA Ruhr und Prof. Dr. Frank Schmitz, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften an der Hochschule Bochum. (Foto: HSBO/jmj)

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