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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, vernetzte Behandlungsansätze und patientenzentrierte Perspektiven prägen die Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten heute mehr denn je. Um diesen Fortschritt gemeinsam zu gestalten, bot der mittlerweile dritte „Tag des Onkologischen Zentrums“ Raum zur Diskussion. Rund 70 Ärztinnen und Ärzten und Pflegefachkräfte aus den sieben Krankenhausstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten im EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) nutzten die Fachveranstaltung für interdisziplinären Austausch, praxisnahe Einblicke und eine Diskussion aktueller Entwicklungen in der onkologischen Versorgung. Das Onkologische Zentrum Bochum Herne, das zum EVA Ruhr gehört, ist eines der größten, nicht-universitären Zentren in Deutschland und von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Veranstalter der Fachveranstaltung ist mattt.productions.
Die zweitätige Veranstaltung begann mit einer thematischen Einführung von Prof. Dr. Dirk Behringer, Leiter des Onkologischen Zentrums. In Impulsvorträgen zu „Genetik in der Onkologie – Risiko und Chance für Patienten und Angehörige“ wie auch der „Kardioonkologie“ setzten renommierte Referenten Denkanstöße zu Themen, die in der weiteren Diagnostik und Behandlung immer größeren Raum einnehmen und durch die Behandlungsergebnisse weiter verbessert werden können. Ein besonders emotionaler Moment war der Vortrag von Tumor-Patientin Diana Dragu, die ihre ganz persönliche Behandlungsreise, die Auswirkungen auf ihre Familie und die Bedeutung von Klarheit und Einfühlsamkeit in der Arzt-Patienten-Kommunikation schilderte. Zum Abschluss rundete Dr. Dipl.-Oec. Erich Hecker, stellv. Leiter des Onkologischen Zentrums, das Programm ab.
Am zweiten Veranstaltungstag wurden in den einzelnen Tumorbereichen – vom Brustzentrum bis Viszeralonkologischen Zentrum – die aktuellen Leitlinien diskutiert und neue Leitlinien verabschiedet. Damit endete die Veranstaltung mit der klaren Botschaft: Fortschritt in der Onkologie gelingt durch wissenschaftliche Erkenntnisse, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine patientenorientierte Kommunikation.