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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
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Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Leitfaden für Patienten und Besucher aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Grundlagen

Die Bauchspeicheldrüse befindet sich im Oberbauch, unter dem Magen. Sie ist für den Zucker Haushalt verantwortlich und produziert Verdauungsenzyme. Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse können zu verschiedenen Erkrankungen führen so wie z.B. die „Zucker Krankheit“ (Diabetes mellitus).

Ebenso können Entzündungen in der Bauchspeicheldrüse entstehen, diese z.B. durch Gallensteine (rund 45 % der akuten Entzündungen) oder durch übermäßigen Alkoholkonsum (etwa 35 % der Fälle). Bei etwa 15 % der Entzündungen lässt sich keine Ursache feststellen.

Man Unterscheidet die akute (plötzlich einsetzende) und die chronische (dauerhaft verlaufende) Form der Pankreatitis.

Beschwerden

Bei der akuten Pankreatitis verspürt man plötzlich einsetzende heftige Oberbauchschmerzen welche in den Rücken ausstrahlen können. Weitere Beschwerden können Blähungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sein.

Bei der Chronischen Entzündung kommt es vor allen Dingen zu chronischen Oberbauchschmerzen, zu einer Störung der Blutzuckerregulation und zur Gewichtsabnahme.

Untersuchungen

Zunächst erfolgt die Klinische Untersuchung sowie eine Labor Untersuchung. Im Weiteren folgt ein Ultraschall des Bauchraumes. Danach wird meistens ein Schnittbildverfahren angeschlossen (MRT / CT) um dem Arzt ein genaues Ausmaß der Entzündung zu zeigen.

In der Regel werden noch weiter Umfelduntersuchungen notwendig (Spiegelung des Magens, des Darmes und des Gallenganges).

Ablauf der Operation

Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung

Häufig kann eine akute Bauchspeicheldrüsen Entzündung mittels Nahrungsverzicht sowie Flüssigkeitsgabe über die Vene und Schmerzmitteln behandelt werden.

Falls sich große Flüssigkeit Ansammlungen / Abszesse im Bauchraum befinden müssen diese entlastet werden. Dies kann zunächst endoskopisch (durch den Magen) versucht werden. Häufig muss bei diesen schweren Verläufen auch operativ der Entzündungsherd entlastet werden. Diese Eingriffe erfolgen in unserer Klinik fast immer minimal invasiv.

Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

Neben der Beseitigung der Ursachen (z.B. Entfernung von Gallensteinen) gilt es bei der chronischen Pankreatitis den richtigen Zeitpunkt für eine Operation nicht zu versäumen. Die häufigsten Indikationen zur Operationen sind hier:

  • Schwer einstellbare chronische Schmerzen
  • Neu aufgetretenen Diabetes mellitus
  • Verdacht auf Entwicklung eines bösartigen Tumors
  • Drohender Verschluss der Pfortader

Die häufig notwendige Entfernung von Anteilen der Bauchspeicheldrüse erfolgt in unserer Klinik sehr häufig minimal invasiv unter Einsatz des Da Vinci® Systems. Diese schonende Vorgehensweise in der Pankreaschirurgie bieten neben uns nur zwei weitere Zentren in Deutschland an.

Patienten mit Entzündungen der Bauchspeicheldrüse werden in unserer Klinik immer gemeinsam mit den gastroenterologischen Kollegen gemeinsam betreut. Häufig bringt nur die Kombination aus endoskopischen und operativen Maßnahmen den gewünschten Erfolg. Operationsindikationen werden gemeinsam sorgfältig abgewogen und besprochen.

Alternative / ergänzende Behandlung

Die primäre Therapie der akuten und chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist immer konservativ. Wie oben bereits aufgeführt ist die Operation aber ein fester Bestandteil im Behandlungsverlauf dieser schwerwiegenden Erkrankungen.

In unserer Klinik steht Ihnen ein interdisziplinäres erfahrenes Team zur Verfügung, um Ihnen eine erfolgreiche Therapie dieser Erkrankung anzubieten.

Nach der Operation (postoperativer Verlauf)

Durch die minimal invasive Vorgehensweise erholen Sie sich von dem Eingriff signifikant schneller und es kommt deutlich seltener zu Komplikationen im Heilungsverlauf. Trotzdem sind Sie nach diesem großen Eingriff für einen oder zwei Tage auf die Intensivstation. Hier ist vor allen Dingen eine optimale Schmerztherapie wichtig. Schmerzfreiheit führt zu einer schnelleren Wundheilung und Rekonvaleszenz. Dazu nutzen wir in den ersten Tagen nach der Operation „PDK“ (Periduralkatheter). Die Ernährung erfolgt direkt ab dem ersten Tag über einen Ernährungskatheter. Sehr schnell darf dann wieder alles gegessen werden.

Wichtig ist, dass Patienten ihre Ängste und Sorgen sowie Ihre Erwartungen offen ansprechen. Dabei unterstützen wir Sie engagiert und verständnisvoll mit unserem Team aus Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Psychologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Auch für Fragen der Angehörigen steht unser Team gerne zur Verfügung.

Nach der Operation verbleiben sie in der Regel zwei Wochen stationär bei uns.

Vor der Entlassung erfolgt ein Abschlussgespräch, in dem alle Ihre Fragen besprochen werden. Nach Bauchspeicheldrüsenoperation wegen Pankreatitis muss Ihre Medikation häufig neu eingestellt werden. Diese weiteren Schritte werden vor allen Dingen auch mit Ihrem Hausarzt abgesprochen.

Organisatorischer Ablauf einer Bauchspeicheldrüsenoperation

Wenn Sie sich über eine Bauchspeicheldrüsenoperation in unserer Klinik informieren möchten, rufen Sie uns einfach an (0234 517 2501) oder schreiben Sie eine E-Mail. Sie erhalten dann umgehend einen ersten Beratungstermin.

Alle Patienten, die sich geplant bei uns vorstellen, werden zunächst in der Chirurgischen Sprechstunde gesehen und dann im ZAM vorbereitet. Somit können wir gewährleisten, dass Ihr stationärer Aufenthalt so angenehm und effektiv wie möglich abläuft.

Notwendige Untersuchungen, die nicht ambulant erfolgen können, werden bereits zu diesem Zeitpunkt so terminiert, dass die Operation zeitnah nach der stationären Aufnahme erfolgen kann. Bei dringlichen Gründen ist natürlich auch eine sofortige Aufnahme möglich. Alle weiteren notwendigen Schritte werden dann im stationären Rahmen durchgeführt.

Folgende Unterlagen sollten sie zur stationären Aufnahme bzw. zu ihrem Termin im Zentralen-Aufnahme-Management mitbringen:

  • Eine Einweisung zur stationären Behandlung von ihrem behandelnden niedergelassenen Kollegen
  • Ergebnisse bereits durchgeführter Untersuchungen (falls vorhanden)
  • Auflistung der von Ihnen eingenommenen Medikamente
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