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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Leitfaden für Patienten und Besucher aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Lebertumore (Lebermetastasen)

Grundlagen

Es gibt eine ganze Reihe von Befunden in der Leber, die operativ entfernt werden können bzw. sollten:

  • Lebermetastasen anderer Karzinome (z.B. Darmkrebs)
  • Primäre Leberzellkarzinome (HCC und CCC)
  • Gutartige Lebertumore (Adenome, FNH)
  • Bestimmte Leberzysten (z.B. Echinokokkuszysten)

Beschwerden

Lebertumoren machen in den meisten Fällen erst sehr spät und dann sehr unspezifische Beschwerden. Hier sind rechtsseitige Oberbauchbeschwerden, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und Gelbsucht zu nennen.

Untersuchungen

Die Augusta-Kliniken Bochum verfügen über alle hochmodernen Diagnostika und Behandlungsmethoden, die im Rahmen der Leberchirurgie erforderlich sind. Dazu gehört eine gute Endoskopieabteilung und hervorragende, sich ergänzende bildgebende Untersuchungsmethoden wie die Kontrastmittelsonographie, das Kernspintomogramm (MRT) und die hochauflösende Computertomografie (CT).

Um für Sie die optimale Behandlungsstrategie zu entwickeln und sie adäquat und individuell zu beraten, werden vor einer Operation ihre Befunde in einer interdisziplinären Tumorkonferenz bewertet. Hier diskutieren Spezialisten unterschiedlicher Fachgebiete wie Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen, Pathologen und Chirurgen über die bestmögliche Vorgehensweise in Ihrem persönlichen Fall. Dabei werden nicht nur die aktuellen Befunde, sondern auch ihr Lebensalters und ihrer Begleiterkrankungen mit berücksichtig. Anschließend werden die Ergebnisse mit Ihnen ausführlich besprochen, um zu einer gemeinsamen Entscheidung zu kommen.

Ablauf der Operation

Sollte in Ihrem Fall die Möglichkeit der Operation gegeben sein, wird diese durch ein erfahrenes Team geplant. Leberchirurgie stellt hohe Anforderungen an das gesamte behandelnde Team. Operationen an der Leber werden bei uns regelmäßig und in hoher Behandlungsqualität ausgeführt. In vielen Fällen wird die Operation in minimalinvasiver Technik als Robotic Surgery durchgeführt. Durch den Einsatz des Da Vinci® Systems können wir in unserer Klinik auch hochkomplexe Lebereingriffe (z.B. Hemihepatektomien) ohne großen Bauchschnitt durchführen.

Alternative/ergänzende Behandlung

Es gibt eine ganze Reihe von modernen alternativen Behandlungsmethoden von Lebertumoren, wenn eine operative Therapie nicht sinnvoll oder möglich erscheint. Unsere radiologische Abteilung ist in lokal interventionellen Verfahren wie der CT-gesteuerte Leberpunktion, der Chemoembolisation (TACE) und der Radiofrequenzablation (RFA) sehr erfahren. Durch unsere Strahlentherapeuten ist eine stereotaktische Bestrahlung von Lebertumoren ebenfalls möglich. In enger Kooperation werden diese interventionellen Verfahren auch mit der Leberchirurgie kombiniert, um Ihnen die bestmögliche Therapie zu ermöglichen.

Nach der Operation (postoperativer Verlauf)

Nach ausgedehnten Leberresektion werden unserer Patienten zunächst für eine kurze Zeit (oft weniger als ein Tag) auf der Intensivstation I12 überwacht. Unmittelbar nach der Operation ist vor allen Dingen eine optimale Schmerztherapie wichtig. Schmerzfreiheit führt zu einer schnelleren Wundheilung und Rekonvaleszenz. Dazu bekommen die meisten Patienten nach großen Leberresektionen einen Periduralkatheter (PDK). Sie können bereits am OP Tag wieder trinken und mit dem Essen beginnen. Die Mobilisation gelingt gerade nach minimal invasiven Eingriffen bereits am ersten postoperativen Tag. In der Regle bleiben Sie 8-10 Tage in unserer Klinik, nachdem wir Sie an der Leber operiert haben.

Die Bewältigung der Diagnose eines bösartigen Lebertumors und der Therapiefolgen ist anstrengend und schwierig. Wichtig ist, dass Patienten ihre Ängste und Sorgen sowie Ihre Erwartungen offen ansprechen. Dabei unterstützen wir Sie engagiert und verständnisvoll mit unserem Team aus Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Ernährungsberatern, Psychologen, Sozialarbeitern, Seelsorgern und ehrenamtlichen Mitarbeitern. Nicht zuletzt ist die Unterstützung der Familie entscheidend, damit die Patienten postoperativ schnell wieder eine hohe Lebensqualität erlangen. Auch für Fragen der Angehörigen steht unser Team gerne zur Verfügung.

Vor der Entlassung erfolgt ein Abschlussgespräch, in dem alle Fragen der Patienten besprochen werden. Patienten mit Leberresektionen steht eine Anschlussheilbehandlung in einer stationären oder ambulanten Rehabilitationseinrichtung zu, die wir vor der Entlassung für sie organisieren.

Jeder Patient erhält bei der Entlassung einen ausführlichen Entlassungsbrief sowie den Operationsbericht für den einweisenden Arzt. Hier werden alle relevanten Informationen wie z.B. Medikamente, Rehabilitationsmaßnahmen und eine Empfehlung zur Durchführung einer Tumornachsorge aufgeführt. Der Patient erhält aus dem onkologischen Zentrum unserer Klinik einen Tumornachsorgepass, aus dem zu ersehen ist in welchen Zeitabständen welche Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden sollen.

Organisatorischer Ablauf

Möchten Sie sich über einen Lebereingriff in unserer Klinik informieren? Dann rufen Sie uns bitte an (Tel 0234 517 2501) oder schreiben Sie eine E-Mail und Sie erhalten umgehend einen Termin. Fast alle Patienten, die mit einem Lebertumor in unsere Klinik kommen, werden über unser Zentrales-Aufnahme-Management vor der stationären Aufnahme für die Operation vorbereitet. Notwendige Untersuchungen, die nicht ambulant erfolgen können, werden bereits zu diesem Zeitpunkt so terminiert, dass die Operation zeitnah nach der stationären Aufnahme erfolgen kann.

Bei dringlichen Gründen ist natürlich auch eine sofortige Aufnahme möglich. Alle weiteren notwendigen Schritte werden dann im stationären Rahmen durchgeführt.

Folgende Unterlagen sollten sie zu Ihren Terminen in unserer Klinik bitte mitbringen:

  • Eine Einweisung zur stationären Behandlung von ihrem behandelnden niedergelassenen Kollegen
  • Alle Ergebnisse der ambulant durchgeführten Untersuchungen
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