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Telefon 02324 502-0
Öffnungszeiten
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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Wir haben Ihnen hier alle Informationen zur aktuellen Besuchsregelung in den Augusta Kliniken zusammengestellt.

Klinik für Frauenheilkunde

Brustoperationen

Das operative Team des Brustzentrums umfasst Brustoperateure, die sich seit Jahren um Brusterkrankungen kümmern, denn die hohe chirurgische Expertise ist die Voraussetzung für ein schönes kosmetisches Ergebnis.

Korrigierende Operationen an der Brust können wir vornehmen, wenn es eine medizinische Indikation dafür gibt. Bei sehr großer, schwerer Brust kann es z.B. infolge einer Fehlhaltung zu Wirbelsäulenveränderungen kommen. Der Orthopäde wird dieses bescheinigen können. Wir beantragen dann mit der Patientin zusammen die Kostenübernahme bei der Krankenkasse. Liegt diese vor, können wir prinzipiell
folgende Operationen durchführen:

  • Bruststraffung
  • Brustverkleinerung
  • Brustvergrößerung

Heutzutage kann bei über 70% der Patientinnen eine brusterhaltende Therapie vorgenommen werden. Hierbei wird lediglich der Tumor mit gesundem Randsaum und ein Teil der Achsellymphknoten entfernt. Um den entstandenen Defekt auszugleichen, kommen häufig onkoplastische Operationsmethoden mit oder ohne Bruststraffung zur Anwendung. Bei sehr großer Asymmetrie, bieten wir eine angleichende Verkleinerung der anderen Brust entweder gleich oder nach abgeschlossener Primärtherapie an. Eine lokale Strahlentherapie ist bei brusterhaltender Therapie in der Regel indiziert. Nur im Ausnahmefall kann darauf verzichtet werden.

In einem kleinen Patientinnenkollektiv muss die Brustdrüse entfernt werden. Je nachdem, ob und wie ein Wiederaufbau der Brust erfolgen soll, kommen unterschiedliche Operationstechniken zur Anwendung. Auf jeden Fall versuchen wir die Brustwarze mit ihrem Warzenhof und möglichst große Hautareale zu erhalten. Wird keine Brustrekonstruktion gewünscht, kann die Asymmetrie durch Einlage einer Brustprothese aus Silikon in den Büstenhalter bzw. in den Badeanzug von außen ausgeglichen werden. Die spezialisierten Fachkräfte der mit uns zusammenarbeitenden Sanitätshäuser kommen zur Beratung direkt ans Krankenbett.

Eine Brustrekonstruktion kann sie entweder mit Eigengewebe (Bauchfett, Fettgewebe Gesäßbereich) oder mit Fremdmaterial (Silikonprothese) mit oder ohne Unterstützung von Eigengewebe (Rückenmuskel) wieder aufgebaut werden. Hierbei arbeiten wir eng mit den Kollegen der Plastischen Chirurgie zusammen und führen diesbezügliche Operationen gemeinsam durch. Leider kommt wegen Begleiterkrankungen nicht für jede Patientin jede Art des Wiederaufbaus in Frage. Deswegen beraten wir Sie im Vorfeld eines vorgesehenen Wiederaufbaus gerne gemeinsam in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch.

Die Brustdrüse wird größtenteils über die Lymphknoten der Achselhöhle drainiert. Sind sie vom Ultraschall her unauffällig, werden in der Regel nur die Wächterlymphknoten als Schaltstelle zwischen den Lymphbahnen der Brustdrüse und den übrigen Achsellymphknoten entfernt. Um die Wächterlymphknoten finden zu können, wird am Vortag schwach radioaktive Flüssigkeit in die Brusthaut eingespritzt. Diese breitet sich über die Lymphbahnen aus und reichert sich in den Wächterlymphknoten an. Intraoperativ schlägt die Gammasonde am Ort des/der Wächterlymphknotens aus und kann nachfolgend gezielt entnommen werden.

Bei den meisten Patientinnen sind die Wächterlymphknoten nicht befallen, sodass es bei diesem kleinen Eingriff in der Achselhöhle bleiben kann. Aber auch bei Indikation zur Entnahme weiterer axillärer Lymphknoten, werden wir die Entnahme so schonend wie möglich also mit Erhalt möglichst vieler Lymph- und Nervenbahnen durchführen, damit Funktionseinschränkungen und ein Lymphödem des Armes vermieden wird.

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