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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Leitfaden für Patienten und Besucher aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Klinik für Frauenheilkunde

Stadiengerechte Operationen bei Genitalkarzinom

Die Behandlung von Krebserkrankungen des weiblichen Genitale ist ein ausgewiesener Versorgungsschwerpunkt der Frauenklinik. Wir legen sehr großen Wert auf ein onkologisches Gesamtkonzept. Im interdisziplinären Tumorboard, das regelmäßig tagt, legen wir sowohl vor als auch nach der Operation gemeinsam den Therapieplan fest. Er wird der individuellen Situation der Patientin angepasst.

Ein hohes Maß an operativer Expertise und die enge Zusammenarbeit mit den Operateuren der angrenzenden Fachgebiete Chirurgie, Urologie und Anästhesie sind gewährleistet, um optimale Ergebnisse zu erreichen.

Das Pathologische Institut Prof. Philippou an der Augusta-Kranken-Anstalt steht jederzeit kompetent zur Verfügung, um z.B. zügig und sicher eine intraoperative Schnellschnittdiagnostik zu liefern.

Die Therapie von bösartigen Erkrankungen der Genitalorgane umfasst die Therapie

Bei bösartigen Erkrankungen des äußeren Genitale kommt es auf dem Boden von Hauterkrankungen zu Unebenheiten oder offenen Stellen im Bereich der Schamlippen oder der umgebenden Hautareale. Erweisen sich diese durch eine Gewebeprobe als bösartig, kann bei kleinen und oberflächlichen Veränderungen eine Ausschneidung mit gesundem Randsaum ausreichen.

Betrifft die bösartige Läsion einen größeren Bereich, ist die Entfernung größerer Gewebeareale notwendig, in manchen Fällen auch der großen und kleinen Schamlippen sowie der Clitoris. Hierbei kommen häufig plastisch-rekonstruktive Operationen zur Anwendung.

Abhängig von der Lage des Tumors gehört die Entnahme der Leistenlymphknoten zur onkologischen Therapie. Da hierbei der Lymphabfluß aus den Beinen unterbrochen wird, können Beinschwellungen und Lymphzysten in der Leistenregion die postoperative Phase komplizieren.

Die Entnahme von radioaktiv markierten Wächterlymphknoten aus der Leistenregion reicht im Frühstadium aus, wenn diese tumorfrei sind. Dann müssen keine weiteren Lymphknoten entnommen werden, was die postoperativen Schwellungen vermindert.

Wurde ein auffälliger Krebsvorsorgeabstrich und nachfolgend eine höhergradige Dysplasie am Gebärmutterhals festgestellt, kann die Gewebeveränderung meistens durch eine sog. Konisation, der Entnahme eines Gewebekegels aus dem Gebärmutterhals behoben werden, noch bevor Krebs entsteht. Die Gebärmutter kann erhalten bleiben. Der Eingriff wird in der Regel als ambulante Operation durchgeführt.

Wird Bösartigkeit diagnostiziert, hängt das Ausmaß der Operation von Art und Ausdehnung des Tumors ab.

Bei der Operation, die offen über einen Bauchschnitt und in geeigneten Fällen laparoskopisch (sog. Schlüssellochoperation) durchgeführt wird, muß neben der Gebärmutter ein Teil der gesunden Scheidenhaut , das Gewebe neben dem Gebärmutterhals (Parametrien) und die Lymphknoten entlang der großen Blutgefäße im Bauch entfernt werden (Operation nach Wertheim-Meigs). Ob eine weiterführende Therapie (Strahlentherapie oder chemosensibilisierende Strahlentherapie) erforderlich ist, wird im interdisziplinären Tumorboard entschieden.

Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom) ist das häufigste Genitalkarzinom der Frau. Oft tritt es in der zweiten Lebenshälfte auf und macht sich als Blutung nach den Wechseljahren bemerkbar. Wenn die Diagnose durch eine Ausschabung gesichert ist, besteht die operative Therapie in einer Entfernung der Gebärmutter , der Eierstöcke und meistens der Lymphknoten entlang der großen Blutgefäße im Bauch.

Besonders bei frühzeitiger Entdeckung ist die Prognose des Gebärmutterschleimhautkrebses äußerst gut. In den meisten Fällen kann die Operation ebenfalls mittels der Schlüssellochchirurgie vorgenommen werden.

Bei bösartigen Erkrankungen der Eierstöcke ist die vollständige Entfernung aller Tumorreste entscheidend für die Prognose.

In der Augusta-Frauenklinik kann dieser Anspruch erfüllt werden, weil alle Operateure, auch die der angrenzenden Fachgebiete Chirurgie, Urologie, Gefäßchirurgie und Anästhesie speziell für die onkologische Chirurgie ausgebildet sind. Die Operateure planen mit den Narkoseärzten präoperativ gemeinsam den Eingriff, d.h. alle sind optimal vorbereitet, auch auf eventuell notwendige Eingriffe an Darm oder Blase.

Auch bei diesen sehr schwierigen Operationen steht stets die Bemühung um eine tumorangepasste Organ- und Funktionserhaltung im Vordergrund. Wir sind uns bewusst, dass dieses die Lebensqualität nach überstandener Therapie ausmacht.

Zweites Kriterium für das Langzeitergebnis ist die onkologische Sicherheit, d.h. dass der Tumor und seine Umgebung soweit entfernt werden, dass möglichst die restlose Entfernung allen erkrankten Gewebes im Gesunden erzielt wird. Nur so ist in den meisten Fällen Heilung bzw. Rezidivfreiheit möglich.

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