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Augusta-Kranken-Anstalt Bochum
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Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie

Schwerpunkte der Klinik

Zentrale Endoskopie

Kernstück der gastroenterologischen Klinik ist die Zentrale Endoskopie. Die moderne Abteilung beherbergt neben der Gastroenterologie auch die Klinik für Pneumologie mit einem Raum für interventionelle und diagnostische Bronchoskopien. Zur Verfügung stehen zwei Koloskopieräume, ein Gastroskopieraum, ein Sonographie-/bzw. Endosonographieraum und ein ERCP-/PTCD-Raum mit eigener Durchleuchtungsanlage sowie ein zusätzlicher Aufwach- und Überwachungsraum mit zwei Monitorplätzen. In der Zentralen Endoskopie werden ca. 6.000 Untersuchungen stationärer als auch ambulanter Patienten durchgeführt. Es besteht eine 24-stündige Endoskopiebereitschaft.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der interventionellen Endoskopie und der Endosonographie. Dies ist eine für die Patientin/den Patienten wenig belastende endoskopische Ultraschalluntersuchung. Mittlerweile ist für die Beurteilung von Tumorstadien im Bereich der Speiseröhre, des Magens und des Enddarms eine Endosonographie für eine exakte Stadienfestlegung und Therapieplanung Standard. Des Weiteren ermöglicht diese Methode eine präzise und patientenfreundliche Untersuchung der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege, der Nebennieren und des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes.

Angebotenen wird das komplette Spektrum der oralen und rektalen Endosonographie, inklusive therapeutischer Interventionen vor allem im Bereich der Bauchspeicheldrüse und des Gallenwegssystems (endosonographisch gesteuerte Gallenwegsdrainage, Pankreaspseudozysten-Drainage, Therapie der nekrotisierenden Pankreatitis, endosonographisch gesteuerte Organpunktionen). Zusätzlich besteht eine Ambulanzermächtigung für ambulante endosonographische Untersuchungen (rektal und oral).

Allgemeine Internistische und Gastroenterologische Schwerpunktstation

Mehr zur Internistische- und gastroenterologische Station M22

Die Station mit 54 Betten befindet sich in der zweiten Etage des Hauses in Bochum-Mitte. Der Fokus der Station liegt auf dem gastroenterologischen Schwerpunkt, also Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und den Gallenwegen sowie der Leber. Diese Themenschwerpunkte werden mit einer Kooperation mit der viszeralchirurgischen Abteilung, wenn nötig, fachübergreifend viszeralmedizinisch betreut mit gemeinsamen Visiten und Therapiebesprechungen. Diese wird umgangssprachlich "Bauchstation" genannt. Es gibt ein flexibles und kompetentes Pflegeteam, das diese fachübergreifenden Aufgaben wunderbar erfüllt.

Mehr zur viszeralchirurgischen Abteilung

In der Klinik für Gastroenterologie am Augusta können wir einige akute oder chronische Beschwerden des Magen-Darm-Traktes abklären. Hierzu zählen unter anderem die folgenden Beschwerdebilder und Symptome:

Schluckstörungen

  • Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein
  • Akute oder chronische Bauchschmerzen
  • Aufstoßen
  • Blähungen
  • Übelkeit oder Erbrechen
  • Obere und untere Magen-Darm-Blutungen
  • Akuter und chronischer Durchfall
  • Akute und chronische Verstopfung
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Gelbsucht, Lebervergrößerung
  • Bauchwasser (Aszites)
  • Unklare Blutarmut (Anämie)

Krankheitsbilder und Behandlung

Die häufigste Erkrankung im Bereich der Speiseröhre ist die Reflux-Erkrankung, also der krankhafte Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Kommt es über längere Zeit zu einem derartigen Rückfluss von Magensäure, können sich Schleimhautverletzung im Bereich der Schleimhaut des unteren Ösophagus ausbilden ("Refluxösophagitis").

In seltenen Fällen kann eine chronische Refluxerkrankung zu Veränderungen der Schleimhaut führen, die wiederum ein höheres Risiko für eine „Entartung“ haben können ("Barrett-Ösophagus“).

Es ist sehr wichtig, diese Veränderungen rechtzeitig zu erkennen, um die mögliche Entstehung von Speiseröhrenkrebs („Ösophaguskarzinom“) mit einer gezielten endoskopischen Behandlung zu verhindern.

Zusätzlich gibt es viele entzündliche Erkrankungen der Speiseröhre, sowie krankhafte Veränderungen der Speiseröhrenbeweglichkeit ("Motilitätsstörungen"), die speziell diagnostiziert und behandelt werden müssen.

Um diese Erkrankungen sicher zu erkennen und zu behandeln, setzen wir die hochauflösende Video-Endoskopie, die Endosonographie, die Ösophagus-Manometrie, die pH-Metrie mit Impendanzmessung, Kontrastmittelbreischluck-Verfahren sowie verschiedene Atemtests ein.

Die Magenschleimhautentzündung ("Gastritis") zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Bereich der Inneren Medizin. Auch wenn eine Magenschleimhautentzündung in den meisten Fällen eher harmlos und gut behandelbar ist, ist es wichtig, die vom Bakterium Helicobacter pylori verursachten Entzündungen sicher zu identifizieren und chronische Veränderungen der Magenschleimhaut rechtzeitig zu erkennen. Auch Geschwüre („Ulcus“) im Bereich des Magens und Zwölffingerdarms müssen rechtzeitig und effektiv therapiert werden.

Neben den entzündlichen Erkrankungen können im Bereich des Magens gutartige und bösartige Tumore entstehen, die rechtzeitig erkannt und behandelt werden müssen.

Auch Störungen der Magen-Beweglichkeit, etwa eine Magenentleerungsstörung („Gastroparese“), können zu erheblichen klinischen Beschwerden (Druckgefühl im Oberbauch, fehlender Appetit, etc.) führen.

Um die Vielzahl der Erkrankungen im Bereich des Magens sicher zu erkennen, setzten wir die hoch-auflösende Videoendoskopie ("Ösophagogastroduodenoskopie“), die Endosonographie, verschiedene Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie), Kontrastmitteldarstellungen (z.B. Magen-Darm-Passage), sowie verschiedene Atemtests ein.

Mit einer Länge von ca. drei bis fünf Metern ist der Dünndarm der längste und am schwierigsten zugängliche Teil des Verdauungstraktes. Die häufigsten Erkrankungen im Bereich des Dünndarms betreffenden den Zwölffingerdarm (,Duodenum“), in dem sich beispielsweise entzündliche Veränderungen oder Geschwüre finden können. Auch im Bereich des Krummdarms („Ileum“) treten häufig entzündliche Veränderungen auf. Zusätzlich kann es in allen Bereichen des Dünndarms zu Schleimhautverletzungen, Blutungen, Gefäßveränderungen und in seltenen Fällen zu Tumoren kommen.

Eine gefürchtete Komplikation ist der Darmverschluss ("Ileus“), der sofort behandelt werden muss.

Zusätzlich können Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Laktose- oder Fruktose- Intoleranz) zu Beschwerden im Bereich des Dünndarms führen.

Zur Dünndarm-Diagnostik setzen wir die hoch auflösende Videoendoskopie („Ösophagogastroduodenoskopie“), die Push-Enteroskopie, die Doppelballon-Enteroskopie, die Ileokoloskopie, verschiedene Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie), die Videokapsel-Endoskopie sowie verschiedene Atemtests ein.

Im Dickdarm können durch Bakterien oder Viren Infektionen und Entzündungen auftreten, die meist zu Durchfall und Bauchschmerzen führen.

Zusätzlich gibt es die chronisch entzündlichen Darmerkrankungen („Colitis ulcerosa“ und „Morbus Crohn“), die aufgrund einer Störung des Immunsystems verursacht werden.

Mit zunehmendem Lebensalter kommt es zu vermehrten Ausstülpungen der Darmwand („Divertikel“), die sich in seltenen Fällen entzünden ("Divertikulitis"), und zu Komplikationen führen können.

Von erheblicher Bedeutung sind die Erkennung und Entfernung gutartiger Polypen im Darm, die bei etwa bei jedem dritten bis vierten Menschen auftreten. Aus derartigen Polypen kann langfristig Darmkrebs entstehen.

Blutungen im Bereich des Dickdarms können Folge von Gefäßveränderungen ("Angiodysplasien“) Entzündungen, Divertikeln, aber auch von Darmkrebs sein.

Das effektivste Instrument in der Diagnostik der Dickdarmerkrankungen ist die hochauflösende Videoendoskopie ("Ileokoloskopie"). Zusätzlich kommen Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie), die Ultraschall-Untersuchung (Sonographie), sowie verschiedene Atemtestverfahren zum Einsatz.

Die Leber spielt eine zentrale Rolle in der Stoffwechselregulation, der Herstellung lebenswichtiger Eiweiße sowie der Produktion der Galleflüssigkeit. Das Spektrum der Lebererkrankungen ist entsprechend vielfältig und umfasst entzündliche Erkrankungen (z.B. Virushepatitis), Stoffwechselerkrankungen, Störungen des Immunsystems (z.B. Autoimmunhepatitis), genetische Veränderungen oder Gefäßerkrankungen (z.B. Pfortaderthrombose). Zusätzlich können in der Leber verschiedene gutartige und bösartige Tumorformen oder Tochtergeschwüre (Metastasen) anderer Tumore auftreten.

Ist es einmal zu einem narbigen Umbau der Leber gekommen ("Zirrhose"), gilt es, die Folgen (z.B. Bauchwasser, Krampfadern der Speiseröhre, etc.) dauerhaft zu behandeln.

Für die Diagnostik von Lebererkrankungen spielen spezielle Laboruntersuchungen eine zentrale Rolle. Dazu kommen der hochauflösende Ultraschall, die Endosonographie, verschiedene Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie), außerdem Atemtest-Untersuchungen zum Einsatz. Bei der Ultraschall- oder Durchleuchtungs-Kontrolle können gezielt Gewebeproben aus der Leber entnommen werden. Für den Nachweis einer Vernarbung in der Leber steht uns eine spezielle Ultraschall Technik zur Verfügung (ARFI-Messung).

Etwa jeder vierte Mensch hat Steine in der Gallenblase, die in den meisten Fällen keine Beschwerden verursachen. Sollte es jedoch zu Schmerzen oder einer Entzündung der Gallenblase kommen, ist eine umgehende Behandlung nötig.

Auch in der Gallenblase können gutartige und bösartige Tumoren entstehen.

Verengungen oder Entzündungen der Gallenwege müssen sofort medizinisch behandelt werden. Steine in den Gallenwegen, Entzündungen oder Tumore können solche Veränderungen verursachen.

In der Diagnostik von Gallenblasen- und Gallengangs-Erkrankungen setzen wir neben speziellen Laboruntersuchung vor allem Ultraschall, die Endosonographie, verschiedene Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie) sowie spezielle Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmitteln ein. Viele komplexe Eingriffe in den Gallenwegen können heute ohne Operation endoskopisch oder unter Ultraschallkontrolle (endosonographisch) durchgeführt werden.

Die Bauchspeicheldrüse produziert zum einen Verdauungsenzyme, zum anderen spielt sie eine wesentliche Rolle in der Regulation des Blutzuckers.

 

Die häufigsten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind die chronische oder akute Entzündung („Pankreatitis"). Eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung kann zu sehr starken Oberbauchschmerzen führen und sollte unmittelbar stationär behandelt werden.

Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung kann neben Schmerzen zu Verdauungsstörungen und Durchfall führen.

Besonders wichtig ist zudem die fachgerechte Diagnostik von Raumforderungen oder zystischen Veränderungen innerhalb der Bauchspeicheldrüse. Um zwischen gutartigen und möglicherweise bösartigen Veränderungen unterscheiden zu können, sind eine präzise Diagnostik und Beurteilung nötig.

Zur Diagnostik von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse setzen wir neben speziellen Laboruntersuchungen, besonders den hochauflösenden Ultraschall, die Endosonographie und verschiedene Schnittbildverfahren (Computertomographie, Kernspintomographie) ein. Für die Beurteilung der Bauchspeicheldrüsenfunktion stehen spezialisierte Atem- und Stuhltests zur Verfügung.

Viele Eingriffe im Bereich der Bauchspeicheldrüse (z.B. Entfernung von Bauchspeicheldrüsensteinen, Drainage von Zysten oder Ausräumung von Nekrosen) können ohne Operation durchgeführt werden. Dazu nutzen wir moderne Endoskopie und Ultraschall.

Weiterer Schwerpunkt: Diabetologie

Diabeteszentrum Ruhrgebiet

Das Diabeteszentrum Ruhrgebiet bietet mit seinen Standorten der Augusta Kliniken Bochum und EvK Hattingen ein umfangreiches Leistungsspektrum für sämtliche Probleme im Bereich der Diabetologie.

Mehr erfahren

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

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