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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Leitfaden für Patienten und Besucher aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie

Unser Leistungsspektrum

Die Augusta-Kranken-Anstalt wurde 1865 gegründet, doch erst seit 1912 gab es eine eigenständige Internistische Abteilung, die von Prof. Dr. Arthur Menzer geleitet wurde. Ihm folgten Prof. Dr. Böhme und Prof. Dr. Brauch, bevor die Medizinische Klinik im Jahr 1970 von Prof. Dr. Böhle übernommen wurde. Es ist im Wesentlichen seiner Initiative gemeinsam mit der Geschäftsführung des Hauses zu verdanken, dass sich bei Aufrechterhaltung einer Klinik für Allgemeine Innere Medizin nunmehr einzelne Kliniken mit jeweils leitenden Ärzte verselbständigten (1980 Nephrologie; 1982 Hämatologie und Onkologie; 1990 Geriatrie in Bochum-Linden; 1993 Kardiologie), die aber dennoch organisatorisch und in der Ausbildung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten weiterhin eine Einheit darstellen. Die Abteilung für Lungen- und Bronchialheilkunde war bereits 1958 als eigene Klinik verselbständigt worden, die Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie blieb traditionell Teil der Klinik für Allgemeine Innere Medizin.

Schwerpunkte der Klinik

Allgemeines über die Klinik

Die Augusta-Kranken-Anstalt wurde 1865 gegründet, doch erst seit 2912 gab es eine eigenständige Internistische Abteilung, die von Prof. Dr. Arthur Menzer geleitet wurde. Ihm folgten Prof. Dr. Böhme und Prof. Dr. Brauch, bevor die Medizinische Klinik im Jahr 1970 von Prof. Dr. Böhle übernommen wurde. Es ist im Wesentlichen seiner Initiative gemeinsam mit der Geschäftsführung des Hauses zu verdanken, dass sich bei Aufrechterhaltung einer Klinik für Allgemeine Innere Medizin nunmehr einzelne Kliniken mit jeweils leitenden Ärzte verselbständigten (1980 Nephrologie; 1982 Hämatologie und Onkologie; 1990 Geriatrie in Bochum-Linden; 1993 Kardiologie), die aber dennoch organisatorisch und in der Ausbildung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten weiterhin eine Einheit darstellen. Die Abteilung für Lungen- und Bronchialheilkunde war bereits 1958 als eigene Klinik verselbständigt worden, die Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie blieb traditionell Teil der Klinik für Allgemeine Innere Medizin.

Auf dem eingangs beschriebenen Hintergrund blieb die Klinik für Allgemeine Innere Medizin bestehen, in erster Linie mit dem Konzept, Patienten ganzheitlich internistisch zu betreuen. In der Allgemein-Internistischen Klinik unseres Krankenhauses werden Patienten mit internistischen Erkrankungen aus allen Bereichen wie Magen- und Darm-, Herz-Kreislauf-, Lungen-, Rheuma-, Nieren-, Stoffwechsel- und Hormonerkrankungen betreut. Die besondere Philosophie der Abteilung liegt in dem Anspruch, Patienten ganzheitlich mit allen medizinischen Aspekten zu verstehen und zu versorgen. Der Schwerpunkt liegt vor allem in der Differenzialdiagnostik der einzelnen Krankheitsbilder. Durch enge Kooperation mit den anderen Teilgebieten der Medizinischen Klinik erfolgt bei Notwendigkeit einer Weiterleitung in die jeweilige Spezialabteilung. Die besondere Philosophie der Abteilung liegt in dem Anspruch, Patienten ganzheitlich mit allen medizinischen Aspekten zu begreifen und zu versorgen und je nach Notwendigkeit fachspezifische Klärung herbeizuführen.

Aus- und Weiterbildung

Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin stellt in der Regel alle Assistenzärztinnen und Assistenzärzte für die Internistischen Kliniken für ihre Aus- und Weiterbildung ein. Die Ärztinnen und Ärzte durchlaufen dann über einen Zeitraum von 3 bis 4 Jahren die so genannte "Common trunk"-Ausbildung, das heißt, sie rotieren durch alle Fachabteilungen der internistischen Disziplinen des Krankenhauses einschließlich der interdisziplinär geführten Intensivstation für jeweils 6 Monate (siehe auch Fort- und Weiterbildung).

Nach Absolvierung der Basisausbildung in Innerer Medizin kann ein Mitarbeiter sich entweder dafür entscheiden, eine insgesamt 5-jährige Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin zu absolvieren oder aber er kann in eine der Fachdisziplinen der Kardiologie, Nephrologie, Hämato-/Onkologie, Pulmonologie, Geriatrie wechseln oder er verbleibt in der Gastroenterologie und Hepatologie. Hier absolviert der Mitarbeiter dann die Weiterbildung für 3 Jahre, das heißt zu einer mindestens 6-jährigen Gesamtausbildungszeit und wird damit zum Facharzt für die in der Weiterbildungszeit wahrgenommene Disziplin.

Es besteht eine gemeinsame Weiterbildungsermächtigung aller internistischen Abteilungen durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe für die Basisausbildung in Innerer Medizin sowie eine entsprechende Weiterbildungsermächtigung jeweils für die einzelnen internistischen Fachabteilungen.

Zentrale Endoskopie

Kernstück der gastroenterologischen Klinik ist die Zentrale Endoskopie. Die moderne und 2010 neu gestaltete Abteilung beherbergt neben der Gastroenterologie auch die Klinik für Pneumologie mit einem Raum für interventionelle und diagnostische Bronchoskopien. Zur Verfügung stehen zwei Koloskopieräume, ein Gastroskopieraum, ein Sonographie-/bzw. Endosonographieraum und ein ERCP-/PTCD-Raum mit eigener Durchleuchtungsanlage sowie ein zusätzlicher Aufwach- und Überwachungsraum mit zwei Monitorplätzen. In der Zentralen Endoskopie werden ca. 6.000 Untersuchungen stationärer als auch ambulanter Patienten durchgeführt. Es besteht eine 24-stündige Endoskopiebereitschaft.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der interventionellen Endoskopie und der Endosonographie. Dies ist eine für die Patientin/den Patienten wenig belastende endoskopische Ultraschalluntersuchung. Mittlerweile ist für die Beurteilung von Tumorstadien im Bereich der Speiseröhre, des Magens und des Enddarms eine Endosonographie für eine exakte Stadienfestlegung und Therapieplanung Standard. Des Weiteren ermöglicht diese Methode eine präzise und patientenfreundliche Untersuchung der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege, der Nebennieren und des oberen und unteren Gastrointestinaltraktes.

Angebotenen wird das komplette Spektrum der oralen und rektalen Endosonographie inklusive therapeutischer Interventionen vor allem im Bereich der Bauchspeicheldrüse und des Gallenwegssystems (endosonographisch gesteuerte Gallenwegsdrainage, Pankreaspseudozysten-Drainage, Therapie der nekrotisierenden Pankreatitis, endosonographisch gesteuerte Organpunktionen). Zusätzlich besteht eine Ambulanzermächtigung für ambulante endosonographische Untersuchungen (rektal und oral).

Allgemeine Internistische und Gastroenterologische Schwerpunktstation

Mehr zur Internistische- und gastroenterologische Station M22

Die Station mit 54 Betten ist in der zweiten Etage des Haupthauses lokalisiert. Der Fokus der Station liegt auf dem gastroenterologischen Schwerpunkt, also Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenblase und den Gallenwegen sowie der Leber. Diese Themenschwerpunkte werden im Rahmen einer Kooperation mit der viszeralchirurgischen Abteilung bei Notwendigkeit fachübergreifend viszeralmedizinisch betreut mit gemeinsamen Visiten und Therapiebesprechungen. Dies wird im Volksmund auch "Bauchstation" genannt. Es gibt ein flexibles und kompetentes Pflegeteam, welches diese fachübergreifenden Aufgaben wunderbar erfüllt.

Mehr zur viszeralchirurgischen Abteilung

Im Hinblick auf die ca. 6 Millionen Diabetiker, die derzeit in Deutschland behandelt werden, begegnen wir auch in unserer Klinik täglich in allen Fachbereichen Menschen mit Diabetes mellitus. Derzeit betreut das Diabetes-Team des AKA pro Jahr stationär ca. 4.000 Patienten, die entweder zur Behandlung des Diabetes mellitus in die Klinik kommen oder bei denen sich während der Behandlung einer anderen Erkrankung Probleme mit dem Diabetes ergeben. Nicht selten wird auch hier in der Klinik durch ein engmaschiges Screening-Verfahren, die Diagnose erstmalig gestellt.

Das Diabetes-Team ist in allen Fachabteilungen des Hauses tätig und legt Wert auf eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit inklusive Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Alle Formen des Diabetes: Typ 1, Typ 2, Typ 3, Schwangerschaftsdiabetes werden nach aktuellen Leitlinien behandelt. Auch der Patient mit postoperativ neu entstandenem Diabetes mellitus nach Pankreasoperation wird vom Zeitpunkt vor der OP bis zur Entlassung engmaschig betreut.

Selbstverständlich werden die Komplikationen der Erkrankungen wie z.B. das diabetische Fußsyndrom mit chronischen Wunden oder die chronische Nieren-
insuffizienz interdisziplinär in den Fachabteilungen behandelt. Da der Diabetes mellitus eng mit dem Übergewicht oder der Adipositas vergesellschaftet ist, setzen wir einen Schwerpunkt auch bei diesen Stoffwechselproblemen.

Ärztlicherseits erfolgt die Betreuung durch Frau Dr. Bode, Internistin mit den Zusatzbezeichnungen Nephrologie und Diabetologie in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen in allen Fachabteilungen.

Die Schulung und Beratung der Patienten übernimmt Frau Angela Höneberg, Krankenschwester und Diabetesassistentin DDG. Frau Roswitha Damek unterstützt als Ernährungsberaterin die Patienten und bringt ihre langjährige Erfahrung aus dem Adipositas-Zentrum NRW ein.

Die Schulungen und Beratungen erfolgen individuell im Einzelgespräch mit dem Patienten oder auch auf Wunsch im Beisein der Angehörigen. Moderne diagnostische Verfahren und Diabetestherapien mit und ohne Insulin werden individuell an die Lebenssituation und die Wünsche und Gewohnheiten der Patienten angepasst.

Sollten ambulante Hilfestellungen für das Management des Diabetes erforderlich sein, wird durch den Sozialdienst bis zur Entlassung ein Pflegedienst organisiert. Nach stationärer Neueinstellung erfolgt die Organisation der Weiterbetreuung des Diabetes ambulant durch den Hausarzt oder in den diabetologischen Schwerpunktpraxen, wobei wir auf eine gute Zusammenarbeit Wert legen. Sollten ambulante Hilfestellungen für das Management des Diabetes erforderlich sein, wird durch den Sozialdienst bis zur Entlassung ein Pflegedienst organisiert.

Screening auf Diabetes mellitus

In der AKA werden viele Patienten mit Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (KHK, Herzinfarkt, pAVK) oder Nierenerkrankungen behandelt. Diese Erkrankungen werden durch erbliche Faktoren, aber auch durch Risikoerkrankungen wie Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), Fettstoffwechselstörungen (Hypercholesterinämie) und Diabetes mellitus verursacht. Dabei bleibt gerade der Diabetes lange unbemerkt und führt bereits schleichend zu den Folgeschäden. Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt der Diabetologie in der strukturierten Früherkennung der Erkrankung durch eine zentrale Erfassung sämtlicher Blutzuckerwerte und durch Bestimmung des Blutzucker-Langzeitwertes (HbA1c) in den Abteilungen mit den Hoch-Risiko-Patienten wie z.B. in der Gefäßchirurgie und Kardiologie. Dieses Konzept wird durch gemeinsame Visiten z.B. in der Gefäßchirurgie ergänzt, um Therapiekonzepte zu optimieren.

Fort- und Weiterbildung

Das Team ist nicht nur in der direkten Patientenversorgung aktiv. Auch in einer regelmäßigen Schulung der ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter wird ein Schwerpunkt gesetzt, damit ein hoher und sich stets auf dem neuesten Stand befindlicher hausinterner Versorgungsstandard gewährleistet werden kann. Dabei werden auch die AKA-Pflegedienste und die Kurzzeitpflege einbezogen. Des weiteren besteht für die ärztlichen Mitarbeiter die Möglichkeit, die 18monatige Zusatzbezeichnung Diabetologie zu erwerben.

Parallel zur Eröffnung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) wurde eine internistische Intermediate-Care-Station (IMC, Beobachtungsstation, "kleine Intensivstation") in der Augusta-Kranken-Anstalt etabliert. Sie wird verantwortlich geleitet vom Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin und Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Petrides. Für die medizinische Versorgung ist Herr Kliszat als Oberarzt, ein in der klinischen Akut- und Notfallmedizin erfahrener internistischer Arzt, sowie ein speziell geschultes Ärzte- und Pflegeteam verantwortlich.

Ausstattung und Lage der Intermediate Care-Station/Aufnahmestation

  • 8 Betten mit 8 Monitorplätzen und einer zentralen Überwachungseinheit
  • davon 2 NIV-Beatmungsplätze (nicht-invasive Beatmung)

Die IMC Station liegt in unmittelbarer Nähe zur ZNA und der interdisziplinären Intensivstation und arbeitet sowohl ärztlich als auch pflegerisch mit diesen Abteilungen eng zusammen.

Personal

Zum ärztlichen Personal gehört der oberärztliche Leiter Herr Kliszat sowie ein internistischer Assistenzarzt. Im Bedarfsfall können Oberärzte/Fachärzte aus den jeweiligen Fachdisziplinen (Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Hämato-/Onkologie, Gastroenterologie, Visceralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie und Anästhesie) hinzugezogen werden. Das insgesamt 22-köpfige Pflegeteam setzt sich aus chirurgisch und internistisch besonders geschultem Personal zusammen, wobei eine pflegerische Verzahnung mit der angrenzenden ZNA (zentralen Notaufnahme) besteht.

Zur Zentralen Notaufnahme (ZNA)

Behandlungsablauf

Sie ist für solche Patienten geeignet, die entweder ein Herz-Kreislauf-/Atem-Monitoring benötigen bzw. zu sehr erkrankt für eine Normalstation sind, aber noch nicht auf einer Intensivstation behandelt werden müssen.

Zu den häufigsten Krankheitsbildern, die derzeit hier behandelt werden gehören:

  • Unklare Brustschmerzen, bis akute lebensbedrohliche Erkrankungen ausgeschlossen sind (z.B. Verdacht auf Herzinfarkt / Lungenembolie)
  • Herzinfarkte
  • Herzrhythmusstörungen
  • Lungenembolien
  • Akute Magen-Darm-Blutungen
  • Akute Bauchspeicheldrüsenentzündungen (Pankreatitis)
  • Bluthochdruckkrisen
  • Schwere Luftnot
  • Lungenentzündungen
  • Akute Lungenfunktionseinschränkungen mit der Notwendigkeit einer NIV-Therapie (nicht invasive Beatmung), z.B. bei exacerbierter COPD
  • Schwere bakterielle oder virale Infektionen mit septischem Krankheitsverlauf
  • Elektrolytverschiebungen (Blutsalzveränderungen)

Nach entsprechender Akuttherapie und Diagnostik erfolgt je nach klinischem Verlauf entweder die Verlegung auf eine Normalstation oder bei Verschlechterung des klinischen Gesundheitszustandes die unmittelbare Verlegung auf die Intensivstation.

Bei Fragen sind wir gerne für Sie da.

Klinik für Innere Medizin

Telefon 0234 517-2301
Telefax 0234 517-2309
ga-bochum@augusta-kliniken.de

Klinikadresse

Augusta-Kranken-Anstalt Bochum
Bergstraße 26
44791 Bochum

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