Wir sind rund um die Uhr für Sie da!

In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie unbedingt

112

Rettungsleitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Zahnärztlicher Notdienst

01805 986700 (gebührenpflichtig)

Notaufnahme in Bochum-Mitte

Augusta-Kranken-Anstalt Bochum
Bergstraße 26
44791 Bochum
Telefon 0234 517-0
Öffnungszeiten
00:00 - 24:00 Uhr

Notaufnahme in Hattingen

Evangelisches Krankenhaus Hattingen
Bredenscheider Str. 54
45525 Hattingen
Telefon 02324 502-0
Öffnungszeiten
00:00 - 24:00 Uhr


Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Wir haben Ihnen hier alle Informationen zur aktuellen Besuchsregelung in den Augusta Kliniken zusammengestellt.

Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie

Zentrale Notaufnahme

Der Betrieb einer Zentralen Notaufnahme in der Augusta-Kranken-Anstalt wurde offiziell im Oktober 2011 aufgenommen.

Die Zentrale Notaufnahme wird verantwortlich geleitet vom Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin (Prof. Dr. Petrides) und steht organisatorisch sowie medizinisch unmittelbar unter der ärztlichen Leitung von Herrn Kliszat (Oberarzt und Leiter der Intermediate Care-Station). Im Rahmen des gestuften Systems von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V erfüllt sie die Anforderungen der erweiterten Notfallversorgung Stufe II.

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) hat eine unmittelbare Verbindung zur Liegendanfahrt.

Patienten, die zu Fuß die ZNA aufsuchen, warten in einem ansprechend gestalteten Warteraum. Darüber hinaus besteht durch die zentrale Lage der ZNA im Gebäudekomplex der Augusta-Kranken-Anstalt eine enge räumliche Verbindung zur IMC (Intermediate Care Station), der Intensivstation I12 sowie zum Herzkatheterlabor und Operationstrakt, sodass eine zeitnahe und effiziente Versorgung und anschließende Weiterbetreuung sämtlicher Notfallpatienten gewährleistet ist.

ZNA (Zentrale Notaufnahme)
Telefon 0234 517-2000

Ausstattung und Lage der Zentrale Notaufnahme

  • zentrale Anmeldeeinheit mit Liegeplätzen und einem Monitoring sowie Triagesystem zur Ersteinschätzung des Beschwerdebildes
  • 4 Behandlungsräume sowie 3 Schockräume zur Akutversorgung, Behandlung und Aufnahme der zuvor triagierten Patienten
  • 2 gesonderte Isolationsräume, um infektiöse bzw. potentiell infektiöse Patienten zu versorgen (z. B. MRSA, Influenza oder bei Verdacht auf infektiöse Durchfallerkrankungen)

Weitere Informationen zur ZNA (Zentrale Notaufnahme)

Han Paul Kliszat

Han Paul Kliszat
Oberarzt
Ärztlicher Leiter ZNA/IMC und Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin

Prof. Dr. Alexander S. Petrides

Prof. Dr. Alexander S. Petrides
Chefarzt

Telefon 0234 517-2301
E-Mail schreiben

Susanne Braun

Susanne Braun
Oberärztin

Martin Boger

Martin Boger
Stationsleitung M11 / Zentrale Notaufnahme

Telefon 0234 517-2011

Zum ärztlichen Personal gehört der oberärztliche Leiter Herr Kliszat sowie die chirurgische Oberärztin Frau Dr. Braun, 1 - 2 internistische Assistenzärzte sowie ein chirurgischer Assistenzarzt. Im Bedarfsfall können Oberärzte/Fachärzte aus den jeweiligen Fachdisziplinen (Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Hämato-/Onkologie, Gastroenterologie, Visceralchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie und Anästhesie) hinzugezogen werden. Das insgesamt 22-köpfige Pflegeteam setzt sich aus chirurgisch und internistisch besonders geschultem Personal zusammen, wobei eine pflegerische Verzahnung mit der angrenzenden IMC (Intermediate-Care-Station) besteht.

In unserer ZNA erfolgt rund um die Uhr die Behandlung von akuten Notfällen. Hierbei ist die ZNA die primäre Anlaufstelle für innerklinische Notfälle sämtlicher Fachabteilungen, extern zugewiesener Notfälle durch den Rettungsdienst sowie ambulanter Patienten. Sie stellt damit die zentrale Schnittstelle zwischen dem ambulanten und stationären Sektor dar. Im Rahmen des neu gestuften Systems von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V, welches durch den gemeinsamen Bundesausschuss im April 2018 beschlossen wurde, erfüllt unsere ZNA die Anforderungen der erweiterten Notfallversorgung Stufe II. Durch die Neustrukturierung der Notfallversorgung soll versucht werden, zumindest einem Teil der deutlichen Unterfinanzierung im Bereich der Zentralen Notaufnahmen entgegenzuwirken. Aufgrund hoher Vorhaltekosten bedingt durch qualifiziertes Personal sowie hoch spezialisierter Strukturen und umfassender diagnostischer Möglichkeiten ist jedoch weiterhin mit einer insgesamt defizitären Bilanz des notärztlichen Bereiches zu rechnen.

Bei Ankunft in der ZNA wird das Beschwerdebild durch das anwesende Fachpersonal in eine Dringlichkeitsstufe eingeordnet. Nach dieser sogenannten Ersteinschätzung (Triagierung) werden sie entweder sofort oder möglichst zeitnah zu den zuständigen Ärzten zur weiteren Untersuchung in einen der Behandlungs- bzw. Schockräume verlegt. Hier wird je nach Bedarf im Rahmen komplexer Abläufe sowie differentialdiagnostischer Begutachtung durch das ärztliche Personal die erforderliche Akutdiagnostik / Therapie (z.B. Ultraschall Abdomen / Herz, Blutentnahmen) durchgeführt oder weitere Untersuchungen (z.B. CT, spezielle Laboruntersuchungen) initiiert. Bei fachübergreifenden Beschwerden (z.B. unklaren Bauchschmerzen) wird in enger Zusammenarbeit der internistischen Klinik und den anderen Fachabteilungen das weitere Vorgehen festgelegt. Hierzu werden je nach Bedarf Fachärzte der jeweiligen Fachabteilungen zeitnah konsultiert.

Im Anschluss erfolgt je nach Schwere der Erkrankung eine zielgerichtete Verlegung entweder unmittelbar auf die Intensivstation, die Überwachungsstation (IMC) oder möglichst zeitnah auf eine Normalstation.

Bei akut lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z.B. einem Herzinfarkt, kann der Patient auch direkt aus der ZNA in das nahegelegene Herzkatheterlabor zur entsprechenden Versorgung gebracht werden. Sollte ein akut lebensbedrohliches chirurgisches Problem bestehen, erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Anästhesie eine sofortige Verlegung zur Not-Operation.

Für Patienten, bei denen eine stationäre Aufnahme nicht offensichtlich notwendig erscheint, nimmt die Durchführung der angeordneten Untersuchungen (z.B. Labor, Sonographie, Röntgen, CT) eine gewisse Zeit in Anspruch. Insbesondere bei internistischen Erkrankungen ist es oft nicht möglich, ohne diese Untersuchungsergebnisse festzulegen, ob eine stationäre Weiterbehandlung notwendig ist. Die Durchführung und Auswertung der angeordneten Untersuchungen nimmt dann zusätzlich eine gewisse Zeit in Anspruch. Aus diesem Grund kann es gelegentlich einige Stunden dauern, die vom Eintreffen in der Notaufnahme bis zur eindeutigen Diagnose mit abschließendem Gespräch und Arztbrief vergehen.

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