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Überblick über Knochenbrüche (Frakturen)

Oft kann ein Schlüsselbeinbruch konservativ, d.h. ohne Operation behandelt werden. Hierbei wird der Arm der betroffenen Seite durch eine Armschlinge ruhig gestellt. Der Bewegungs- und Belastungsaufbau sollte dann im weiteren Verlauf ggf. unter krankengymnastischer Anleitung erfolgen.

Bei starker Verschiebung der Bruchenden, einer starken Verkürzung  des Schlüsselbeines durch den Bruch oder bei der Gefahr der Durchspießung der Haut, muss eine operative Therapie in Vollnarkose eingeleitet werden. Hierfür stehen moderne Osteosyntheseverfahren zur Verfügung, wie z.B. winkelstabile Plattenosteosynthesen. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose. Nach der Operation wird der betroffene Arm zunächst in einer Armschlinge ruhig gestellt, parallel dazu wird der Patient bereits in unserer Klinik krankengymnastisch betreut. Die eingebrachten Platten können nach 1 bis 2 Jahren wieder entfernt werden.

Knochenbrüche im Bereich des Oberarmes können teilweise ohne Operation, d.h. konservativ behandelt werden, wenn keine Beteiligung der Gelenkflächen besteht, die Fragmente nicht wesentlich verschoben sind und der Bruch nicht aus zu vielen Fragmenten besteht.

Viele Brüche müssen jedoch operativ in Vollnarkose behandelt werden. Hierzu zählen verschobene Brüche, Brüche mit vielen Bruchstücken (Mehrfragmentfrakturen), Trümmerbrüche und Verrenkungsbrüche des Oberarmes.
Für den Oberarmbruch stehen unseren Schulterspezialisten verschiedene moderne Möglichkeiten einer operativen Versorgung zur Verfügung. Hierzu zählen die Verschraubung einzelner Fragmente mit Titanschrauben und die Frakturversorgung mittels  intramedullärem Nagel oder mittels winkelstabiler Plattenosteosynthese. Bei sehr schwerwiegenden Brüchen kann auch eine Versorgung mittels Schulterprothese (künstliches Schultergelenk) notwendig sein (LINK: Schulterprothese). Das eingebrachte Osteosynthesematerial kann nach ca. 1 Jahr wieder entfernt werden.

Unverschobene Brüche im Bereich des Ellenbogens können manchmal ohne Operation, d.h. konservativ behandelt werden.

In den meisten Fällen ist es jedoch notwendig, im Rahmen einer Operation die Fragmente wieder so  zueinander  zu  bringen, dass im weiteren Verlauf die Gelenkfunktion wieder optimal hergestellt ist und möglichst keine Langzeitfolgen  wie Arthrose (Verschleiß), Instabilitäten  oder Bewegungseinschränkungen entstehen. Hierfür stehen moderne Osteosyntheseverfahren wie Titanverschraubungen, Zuggurtungen oder winkelstabile Plattenosteosynthesen zur Verfügung. Unsere erfahrenen Unfallchirurgen bestimmen individuell für jede Verletzung am Ellenbogen die geeignete Behandlungsoption. Die Eingriffe können in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie durchgeführt werden.

Dies ist der häufigste Knochenbruch, der beim Menschen vorkommt. Teilweise reicht eine konservative Behandlung, d.h. dass das betroffene Handgelenk im Gips ruhig gestellt wird, aber keine Operation nicht notwendig ist.

Ist der Bruch jedoch stark verschoben oder besteht er aus mehreren Fragment vielleicht sogar mit Beteiligung der Gelenkfläche, ist eine operative Therapie notwendig. Hierfür werden in der Regel winkelstabile Titanplatten und Titanschrauben eingesetzt. Anschließend ist meist nur noch eine kurzfristige Ruhigstellung notwendig und es kann zeitnah mit der Krankengymnastik begonnen werden. Der Eingriff kann in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie durchgeführt werden. Die eingebrachte Titanplatte kann nach 1 Jahr ggf. wieder entfernt werden.

Teilweise heilen Brüche im Bereich der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule  ohne Operation aus, ggf. erfolgt eine vorübergehende Ruhigstellung mittels Halskrause oder Korsett.
Oft ist aber auch eine Operation notwendig, um die Fragmente wieder in die richtige Stellung zu bringen.

Bei einer Kyphoplastie werden im Rahmen einer minimalinvasiven Operation die betroffenen Wirbelkörper der Brust- und Lendenwirbelkörper mit einem kleinen Ballon wieder aufgerichtet und anschließend mit Zement stabilisiert.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit einen gebrochenen Wirbelkörper komplett zu ersetzen oder mittels einer Konstruktion aus Schrauben und Metallstangen (Spondylodese) dauerhaft oder vorübergehend zu überbrücken.

Bei komplexen Verletzungen der Wirbelsäule arbeiten wir eng mit den umliegenden neurochirurgischen und wirbelsäulenchirurgischen Abteilungen zusammen.

Teilweise heilen Brüche im Bereich des Beckens konservativ aus. Je nach Ausprägung und Lokalisation kann entweder eine Voll- oder Teilbelastung erfolgen oder es ist eine Entlastung notwendig.
Ist eine operative Therapie angezeigt, wird individuell entschieden in welchem Umfang der Eingriff notwendig ist und ob der Eingriff ggf. minimalinvasiv durchgeführt werden kann.

Bei komplexen Verletzungen des Beckens arbeiten wir eng mit den umliegenden Uni- und BG-Kliniken zusammen.

Zu den proximalen Femurfrakturen gehören die Brüche im Bereich des Hüftkopfes, des Oberschenkelhalses, Brüche im Bereich des kleinen und großen Rollhügels sowie im darunter liegenden Bereich.
In diesem Bereich ist in nahezu allen Fällen eine operative Versorgung notwendig. Die Art der operativen Versorgung richtet sich dabei sowohl nach der Lokalisation und Ausdehnung des Bruches, als auch nach dem Patientenalter, dem Allgemeinzustand des Patienten und dem Anspruch.

Bei jüngeren Patienten mit nicht wesentlich verschobenen Oberschenkelhalsfrakturen kann ggf. eine Hüftkopf-erhaltene Operation durchgeführt werden. Das heißt, es wird eine Verschraubung des Oberschenkelhalses durchgeführt. Im weiteren Verlauf darf dann allerdings das betroffene Bein nicht voll belastet werden. Die Alternative hierzu ist die Implantation einer Hüftgelenkstotalendoprothese. Diese kann sofort belastet werden und kann in vielen Fällen minimalinvasiv im sogenannten AMIS-Verfahren implantiert werden.
Bei älteren Patienten sollte direkt eine belastungsstabile Versorgung angestrebt werden, weil in den meisten Fällen eine Mobilisation unter Entlastung nicht möglich ist. Das heißt hier kommt entweder die Implantation einer Hüftgelenkstotalendoprothese (TEP) oder die Implantation einer sogenannten Duokopfprothese (HEP) in Frage.

Brüche im Bereich des Oberschenkels sind meistens operationspflichtig. Sie werden in der Regel mit einer Platte versorgt, die auf den Knochen geschraubt wird oder mit einem Nagel, der in den Markraum eingebracht wird. Die Operation kann in Rückenmarks-Narkose oder in Vollnarkose erfolgen. Nach der Operation darf mindestens 6 Wochen lang das betroffene Bein nicht belastet werden. Das Osteosythesematerial kann nach 1-2 Jahren wieder entfernt werden.

Brüche im Bereich des Schienbein-Kopfes beschädigen oft die Gelenkfläche des Kniegelenkes und müssen oft operativ behandelt werden. Dies geschieht in der Regel mit einer Platte, die auf den Knochen geschraubt wird. Ziel ist es, die Gelenkfläche des Kniegelenkes möglichst gut wiederherzustellen, um das Risiko für Langzeitschäden im Sinne einer Kniegelenksarthrose möglichst gering zu halten. Die Operation kann in Rückenmarks-Narkose oder in Vollnarkose erfolgen. Nach der Operation darf mindestens 6 Wochen lang das betroffene Bein nicht belastet werden. Das Osteosythesematerial kann nach 1-2 Jahren wieder entfernt werden.

Brüche im Bereich des Schienbeins kommen oft in Verbindung mit Brüchen im Bereich des Wadenbeines vor und sind meistens operationspflichtig. Sie werden in der Regel mit einer Platte versorgt, die auf den Knochen geschraubt wird oder mit einem Nagel, der in den Markraum eingebracht wird. Ggf. muss zeitgleich auch der Bruch des Wadenbeines mit versorgt werden. Die Operation kann in Rückenmarks-Narkose oder in Vollnarkose erfolgen. Nach der Operation darf mindestens 6 Wochen lang das betroffene Bein nicht belastet werden. Das Osteosynthesematerial kann nach 1-2 Jahren wieder entfernt werden.

Am häufigsten bricht das Wadenbein im Bereich des Außenknöchels zum Beispiel beim Umknicken. Evtl. ist auch der Innenknöchel mitbetroffen und manchmal kommen sehr komplexe Brüche des Sprunggelenkes vor. Oft ist dann eine Operation notwendig, in der mit Schrauben und Titanplatten die ursprüngliche Stellung des Sprunggelenkes wiederhergestellt werden muss. Die Operation kann in Rückenmarks- oder in Vollnarkose erfolgen. Anschließend darf das betroffene Bein in der Regel 6 Wochen nicht oder nur teilweise belastet werden. Das Osteosynthesematerial kann nach 1 Jahr wieder entfernt werden.

Alle Regionen des Fußes können bei einem Unfall verletzt werden. Häufig kommen Brüche im Bereich der Zehen, des Mittelfußes oder im Bereich des Fersenbeines vor. Je nach Lokalisation und Schwere der Verletzung ist dann eine operative Maßnahme notwendig, wobei die ursprüngliche Form des Fußes mittels Schrauben und Platten wieder hergestellt wird. Die Operationen können in Voll- oder Rückenmarksnarkose erfolgen, das Osteosynthesematerial kann teilweise belassen werden oder wird nach ca. einem Jahr wieder entfernt.

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