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Öffnungszeiten
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Evangelisches Krankenhaus Hattingen
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Pflegerische Fachexpertise

Unser Team der Augusta-Stiftung setzt sich zusammen aus Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit verschiedenen pflegerischen Fachweiterbildungen:

Die Patientinnen und Patienten auf endoskopische Operationen vorzubereiten, das Beobachten und Pflegen während und nach den Eingriffen gehört zu den Aufgaben einer Fachkrankenschwester oder eines Fachkrankenpflegers für Endoskopie.

Im Rahmen ihrer Tätigkeiten planen und organisieren sie die Arbeitsabläufe und unterstützen das Operationsteam vor, während und nach endoskopischen Eingriffen. Sie treffen die entsprechenden Hygienemaßnahmen, stellen die benötigten Instrumente, Materialien und Geräte bereit und reinigen und warten die empfindlichen endoskopischen Geräte.

Die 2-jährige Fachweiterbildung vertieft fachliche Kompetenzen und befähigt die Teilnehmenden, die Fachpflege von Menschen im endoskopischen Handlungsfeld eigenständig durchzuführen.

Die Aufgaben einer Pflegekraft im Operationsdienst sind vielfältig und breit gefächert. Die Anforderungen steigen stetig. Fachliches Know-how und fachspezifische Kompetenzen sind heute wichtiger denn je, um Patientinnen und Patienten operativ gut zu versorgen.

Die OP-Pflegekräfte unterscheiden sich erheblich von der Pflege in anderen Bereichen. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Ärztlichen Dienst ist ein besonderes Merkmal.

Die Fachweiterbildung für den Operationsdienst soll Pflegefachkräfte zur situationsgerechten und selbständigen Pflege und Begleitung von Patientinnen und Patienten vor, während und nach Operationen befähigen.

Die Verknüpfung von anwendungsbezogenem Wissen mit erfahrungsorientiertem Lernen erweitert Ihre Handlungskompetenz systematisch und stärkt diese nachhaltig. Aus diesem Grunde bieten wir sowohl unseren internen als auch unseren neuen Mitarbeitern die Möglichkeit, diese Weiterbildung an unserer Weiterbildungsstätte zu absolvieren.

Die Anforderungen an die Pflegenden in den Notaufnahmen steigen kontinuierlich und erfordern ein hohes Maß an Kompetenz. Die Mitarbeiter der Notfallaufnahme führen Ersteinschätzungen und Erstversorgungen der akut kritisch erkrankten Patienten der verschiedenen medizinischen Fachbereiche durch. Im interdisziplinären Team werden die Patienten bis zur Verlegung auf die Station/Intensivstation diagnostiziert und behandelt. Wenn notwendig wird der Patient kontinuierlich überwacht. Zudem gehören die Organisation und Patientensteuerung zu den kontinuierlichen Aufgaben der Pflegenden in der Zentralen Notaufnahme.

Wir unterstützen unsere Pflegenden dabei ihre Kompetenzen im Bereich der Notfallpflege zu stärken.

Die onkologischen Pflegefachkräfte verabreichen und überwachen Chemotherapien und unterstützen bei Fragen und möglichen Nebenwirkungen. Zudem organisieren und begleiten die onkologischen Pflegefachkräfte die Patientinnen und Patienten bei der Diagnostik in enger Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Team, dem Sozialdienst, den Psychoonkologen, der Physiotherapie und der Ernährungsberatung.

Auf der Intensivstation eines Krankenhauses werden schwerstkranke Patienten überwacht und behandelt. Die pflegerische Arbeit auf Intensivstationen und in der Anästhesie ist hoch komplex und stellt die einzelnen Pflegekräfte immer wieder vor neue Herausforderungen. Hierzu gehören beispielsweise die Überwachung des Kreislaufes, der Atmung und anderer lebenswichtiger Funktionen, sowie die Behandlung von kritischen Situationen, die die Applikation von stark wirksamen Medikamenten bedingen.

Um den ständig wachsenden Anforderungen auf der Intensivstation und der Anästhesieabteilung gerecht zu werden, benötigen die Pflegekräfte besondere fachliche, soziale und kommunikative Kompetenzen.

Die Fachweiterbildung soll entsprechend dem allgemein anerkannten Stand medizinische, fachliche, personelle, soziale und methodische Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Pflege von Menschen, deren Gesundheit aktuell und potentiell lebensbedrohlich beeinträchtigt ist, in unterschiedlichen Handlungssituationen vermitteln.

Die seit Jahren ansteigende Zahl von Untersuchungen in kardiologischen Funktionseinheiten, wie z. B. dem Herzkatheterlabor, aber auch die zunehmende Komplexität der invasiven und nicht-invasiven Untersuchungen, stellt kardiologische Einrichtungen vor große Herausforderungen.

Die immer komplexer werdende Versorgung kardiologischer Patienten sowie die steigenden Qualitätsanforderungen in kardiologischen Funktionseinheiten erfordern ausgebildetes Personal mit einem hohen Maß an Kompetenz und die Erweiterung sowie Ergänzung der eigenen Handlungsfelder.

Für die Betreuung und Pflege der Patientinnen und Patienten in der Geriatrie benötigen die Pflegekräfte eine spezifische Fachweiterbildung. Die Pflegekräfte wissen um die Bedürfnisse älterer Menschen. Sie erkennen Einschränkungen welche die Erkrankungen des Alters mit sich bringen können. Sie wenden bei der Pflege umfassend aktivierend und reaktivierend therapeutische Konzepte an und setzen alle fachlichen Aufgaben einer professionellen Pflege um. Das Ziel ist es, Patientinnen und Patienten so weit zu fördern und zu unterstützen, dass diese im Anschluss der Behandlung ihren Alltag zuhause bewältigen können.

Die Praxisanleitung in der Pflegeausbildung ist ein wesentlicher Bestandteil in der praktischen Ausbildung. Unsere Praxisanleiter/innen führen Auszubildende schrittweise nach den Grundlagen des Ausbildungsplanes, an die Aufgaben der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner heran.

Die Praxisanleiter wählen die Arbeitsaufgaben nach dem jeweiligen Lernfortschritt der Auszubildenden aus, sodass die Auszubildenden in Ihrer Entwicklung unterstützt werden können. Die Lernfortschritte werden regelmäßig reflektiert, sodass unsere Auszubildenden in der Entwicklung einer selbstständigen und eigenständigen Arbeitsweise unterstützt werden können.

Seit vielen Jahren bietet die Augusta-Stiftung eine Ernährungsberatung an. Die Ernährungsberatung befasst sich mit den vielfältigen Themen zu "Essen und Trinken im Krankenhaus". So werden Patienten mit Diabetes und Fettstoffwechselstörung geschult und diätetische Strategien bei Nierenerkrankungen, entzündlichen Darmerkrankungen und Lebensmittelunverträglichkeiten besprochen. Nach Operationen an Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse und Darm wird der Kostaufbau begleitet.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Mangelernährung insbesondere bei Krebs-, Lungen- oder Lebererkrankungen. Hier werden begleitende Ernährungsmaßnahmen wie kalorien-/eiweißreiche Mahlzeiten, Trinknahrung oder eine Wunschkost eingeleitet. Übergewichtige Menschen bekommen erste Ideen zur Lebensstiländerung an die Hand und werden gegebenenfalls an das angeschlossene Adipositas-Zentrum vermittelt.

Auf der Palliativstation betreuen Palliativ Care Fachkräfte im multiprofessionellen Team Patienten an ihrem Lebensende. Ziel ist es, eine Verbesserung der Lebensqualität herbeizuführen in dem körperliche Symptome wie Schmerzen, Luftnot oder Übelkeit gelindert werden. Ebenso unterstützen die Palliativ Care Fachkräfte die Patientinnen und Patienten bei psychischen und sozialen Problemen.

Die Betreuung von Patienten und Patientinnen mit akuten oder chronischen Schmerzen ist uns ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund arbeiten weitergebildete Pflegekräfte in der Augusta-Stiftung, welches sich für die Therapie von Schmerzen spezialisiert hat. Es werden Schmerzanalysen durchgeführt, mit dessen Ergebnissen Therapiemaßnahmen mit den Patientinnen Patienten zur Schmerzreduktion festgelegt werden können.

Die Breast Care Nurses sind Pflegekräfte mit einer speziellen Weiterbildung, die Brustkrebspatientinnen und ihre Angehörigen betreuen. Die Breast Care Nurse verfügt über umfangreiche Kenntnisse in Bezug auf Brusterkrankungen und deren Behandlung und stellt ein Bindeglied zwischen Ärzten, Therapeuten und den Patientinnen dar. Neben der medizinischen Expertise ist für uns auch Empathie, Nähe und Herzblut eine wichtige Voraussetzung. Zu den Hauptaufgaben zählen die Beratung und die individuelle Betreuung in allen Phasen der Erkrankung. Wir begleiten die Patientinnen vom Erstkontakt im Krankenhaus bis über die Diagnosestellung und alle sich daraus ergebenden Behandlungen. Uns ist eine durchgängige persönliche Unterstützung wichtig, die das Gefühl vermittelt, nicht alleine zu sein.

Die Still- und Laktationsberaterinnen sind Pflegekräfte mit einer speziellen Weiterbildung, rund um das Thema vor - und nachgeburtliches Stillmanagement. Zu den Hauptaufgaben zählen die umfassende und individuelle Beratung und Betreuung von Frauen und deren Familien, von der Schwangerschaft an bis zum Ende der Stillzeit. Zudem beraten sie zu den Themen Stillhilfsmitteln sowie Ernährung der stillenden Mutter. Aufgrund der Zusatzqualifikation sind Still- und Laktationsberaterinnen befähigt, wissenschaftlich fundierte Informationen über das Stillen weiterzugeben. Eine Vielzahl von Studien unterstreicht neben den wichtigen gesundheitlichen Aspekten auch die positive Wirkung des Stillens hinsichtlich emotionaler, sozialer und kognitiver Kompetenzen.

Unsere zertifizierte Stroke Unit ist eine Station, welche sich auf die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit akutem Schlaganfall spezialisiert hat. Auf dieser Spezialstation arbeitet besonders ausgebildetes Pflegepersonal mit Kenntnissen des Krankheitsbildes eines akuten ischämischen und hämorrhagischen Schlaganfalls einschließlich der frührehabilitativen Versorgung. Das Pflegepersonal ist in der Anwendung aller notwendigen Geräte und Überwachungsmöglichkeiten eingewiesen, um so eine optimale Versorgung sicherzustellen. Außerdem kommen auf unserer Stroke Unit spezielle Pflege- und Therapiekonzepte wie zum Beispiel Bobath und Basale Stimulation zur Anwendung. Dabei steht die Anleitung des Patienten zur Selbstständigkeit im Vordergrund. Angegliedert ist die Stroke Unit an unsere neurologische Schwerpunktstation.

Zur Umsetzung einer adäquaten Hygiene in der Augusta Stiftung sind Hygienebeauftragte in der Pflege von großer Bedeutung. Ziel der Fortbildung ist das Erlangen der Befähigung Regelungen und Vorgaben zur Infektionsprävention im eigenen Arbeitsbereich sicherzustellen und bei der Zusammenarbeit mit der Hygieneberatung als Multiplikator für die Pflegekräfte des Arbeitsbereiches zu fungieren.

Die Aufgaben der Wundexperten sind Wundbehandlungen auf den Stationen in Absprache mit dem Arzt und dem zentralen Wundmanagement durchzuführen, wie die Behandlung von komplizierten Wunden zu begleiten. Die Beratung von Patientinnen, Patienten und Angehörigen gehört ebenfalls dazu. Konzepte zu Wundbehandlungen werden in Zusammenarbeit mit dem Wundmanagement erstellt und umgesetzt. Auf fast allen Stationen arbeitet eine Pflegefachkraft mit der Zusatzqualifikation "Wundexperte ICW". Unsere Wundexperten besuchen regelmäßig Fortbildungen, um sich auf dem aktuellen Stand der Lehre zu halten und für den Erhalt ihrer Zertifizierung nach ICW. Mehrmals im Jahr treffen sich alle Wundexperten der Augusta-Stiftung zu dem etablierten Wundzirkel.

Ein Atmungstherapeut ist darauf spezialisiert, Menschen mit Atemwegs- und Lungenerkrankungen professionell zu versorgen. Er führt bestimmte diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch und ist mit zuständig dafür, die Patienten zu informieren, zu beraten und zu betreuen. Zu den Aufgaben des Atmungstherapeuten gehören unter anderem die Überwachung der Blutgase, alle Aspekte des Atemwegs- und Sekretmanagements und die invasive und nicht-invasive Beatmung. Atmungstherapeuten arbeiten eng mit Ärzten, Pflegekräften und anderen Therapeuten zusammen unter der fachlichen und organisatorischen Verantwortung eines Facharztes (für Pneumologie).

Die Stomatherapie hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil innerhalb der Augusta-Stiftung entwickelt. Das Berufsbild der Stomatherapeuten befasst sich mit der Beratung und Pflege von Menschen mit einem künstlichen Darmausgang oder einer künstlichen Harnableitung. Neben der reinen Versorgung von Stomaanlagen, stehen unsere Therapeuten auch beratend bezüglich der Kontinenz- und Wundversorgung zu Verfügung.

Die Unterstützung der Stomatherapeuten ist ausschlaggebend für eine rasche und komplexe Wiedereingliederung in den gewohnten Lebensalltag mit der entsprechenden Lebensqualität.

Wundmanagement

Im zentralen Wundmanagement der Augusta Stiftung sind ausschließlich Pflegefachkräfte mit der zertifizierten Weiterbildung zum Wundexperten ICW, Fachtherapeut ICW und Wundmanager ZWM tätig. Im fachgerechten Umgang mit Wunden wurden in den vergangenen Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. Insbesondere Patientinnen und Patienten, die chronische Wunden haben, profitieren heute von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Einflussfaktoren bei der Entstehung oder Heilung einer Wunde.

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Ausbildungsbetreuung

Den Ausbildungsbetreuungen obliegt den Ausbildungsprozess der Auszubildenden entsprechend deren Ausbildungsstand zu planen, zu koordinieren, zu gestalten, zu analysieren, zu beurteilen und zu dokumentieren. Die Ausbildungsbetreuungen tragen die Hauptverantwortung für die Prozessqualität der praktischen Ausbildung in der Augusta-Stiftung.

Die Ausbildungsbetreuungen führen die Auszubildenden schrittweise an die eigenständige Wahrnehmung beruflicher Aufgaben heran und arbeiten eng mit der Krankenpflegeschule zusammen. Sie sind die primären und verantwortlichen Ansprechpersonen für alle Fragen der praktischen Ausbildung in der Augusta-Stiftung. Sie sind mitverantwortlich für die Erstellung, Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Ausbildungsplans in Absprache mit der Krankenpflegeschule und der Pflegedienstleitung.

Ansprechpartner

Iris Fath

Iris Fath
Gesamtleitung Pflegemanagement
Dipl.-Pflegewissenschaftlerin (FH)

Sascha Kuhn

Sascha Kuhn
Pflegemanagement
Dipl.-Pflegewirt (FH)

Kristin Rüther

Kristin Rüther
Pflegemanagement
Pflegemanagement B.A.

Kevin Strenger

Kevin Strenger
Pflegemanagement Hattingen
Organizational Management M.A.

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