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Telefon 02324 502-0
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Aktuelle Informationen zum Coronavirus (COVID-19)

Es wurden zentrale Informations-Hotlines zum Thema „Neuartiges Coronavirus - COVID-19“ eingerichtet:

  • Für die Stadt Bochum wählen Sie bitte: 0234 / 910-5555
  • Für die Stadt Hattingen wählen Sie bitte die Hotline des EN-Kreises: 02333 / 403-1449

Wir möchten Sie bitten, sich bei allgemeinen Fragen zum Thema an diese Hotline zu wenden.

Leitfaden für Patienten und Besucher aufgrund des Coronavirus (COVID-19)

Was passiert nach der Operation?

Sowohl körperliches als auch seelisches Wohlbefinden unserer Patientinnen liegt uns am Herzen. Nach der Operation versuchen wir sie auf ganz unterschiedliche Weise bei der Bewältigung ihrer Brustkrebs-Erkrankung zu unterstützen.

In den täglich stattfindenden Visiten überprüfen wir die Wundheilung und die Laborwerte. Nach und nach treffen die histopathologischen Befunde ein, die während der Tumorkonferenz bewertet werden. Abschließend findet das Therapiegespräch statt, an dem gerne auch Lebenspartner teilnehmen können.

In unser senologisches Team ist eine Psychoonkologin fest integriert. Im Mittelpunkt der Psychoonkologie stehen die Wechselwirkungen von Körper, Geist und Seele, deren Verständnis eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist.

Oft ist das Ausmaß der seelischen Verletzung durch die Krankheit im ersten Moment noch gar nicht spürbar. Doch im Laufe der Therapie sind viele Betroffene froh, auf psychoonkologische Unterstützung zurückgreifen zu können, um das psychische Gleichgewicht wiederzufinden und Befürchtungen auch bzgl. Sexualität und verändertem Körperbild ansprechen zu können. Die Krankheit wird dadurch insgesamt besser bewältigt. Angehörige können sich den Beratungsgesprächen gerne anschließen. Dies ist für unsere Patientinnen auch ambulant möglich.

Um die Funktionsfähigkeit des Armes der betroffenen, operierten Seite beizubehalten, sind Krankengymnastik und Lymphdrainage unverzichtbar und fördern den Heilungsprozess. Dies gilt in besonderem Maße für Operationen, bei denen viele Lymphknoten aus der Achselhöhle entfernt wurden.

Die Brustkrebserkrankung führt bei vielen Betroffenen zu erheblichen Verspannungen im Schulter-Arm-Bereich und im Bereich der Halswirbelsäule. Physiotherapie, manuelle Therapie und Massage lindern die Beschwerden.

Deswegen wird jede Patientin unseres Brustzentrums von unseren Physiotherapeuten/innen aufgesucht und Unterstützung angeboten.

Nach erfolgter Brustkrebsoperation ist es wichtig, Zugkräfte zu vermeiden, die die Wundheilung stören würden. Deswegen ist eine gute BH-Versorgung von großer Bedeutung. Durch leichte Kompression wird die Wunde ruhig gehalten.

Mitarbeiterinnen kooperierender Sanitätshäuser kommen ans Krankenbett und stehen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung.

Wichtige Säulen unseres senologischen Teams sind unsere Pflegeexpertinnen für Brustkrebs.

Zu Beginn der Behandlung stellt sich einer der Pflegexpertinnen bei Ihnen vor. Sie wird während Ihres stationären Aufenthaltes Ihre Ansprechpartnerin sein und Ihnen alles, was Ihnen die Ärzte erklärt haben und Sie vielleicht noch nicht richtig verstanden haben, noch einmal erläutern.

Sie haben ihren Namen und können sie jederzeit über die angegebene Telefonnummer erreichen, auch nach Ihrem stationären Aufenthalt. Haben Sie Beschwerden oder unausgesprochene Wünsche, bitte teilen Sie sie ihr mit. Sie ist Ihr Sprachrohr, wenn Ihnen bei der Visite vielleicht nicht alle Fragen eingefallen sind, oder die Ärzte eine Frage nicht ausreichend beantwortet haben.

Wöchentlich halten wir in unserem spezialisierten Zentrum eine interdisziplinäre Tumorkonferenz mit allen beteiligten Fachdisziplinen und Beteiligung der niedergelassenen Frauenärztinnen/ärzte ab.

In Zusammenschau aller Befunde wird dann ein individueller, zielgerichteter, personalisierter Plan für die anschließende Behandlung ausgearbeitet. Nicht immer muss eine Chemotherapie durchgeführt werden. Durch eine genetische Typisierung (Multigentestung) des Tumors kann herausgefunden werden, wer wirklich eine Chemotherapie benötigt.

Da die Brustkrebstherapie zukünftig nur dann optimiert werden kann, wenn die Wirksamkeit neuer Medikamente mit den herkömmlichen verglichen wird, halten wir es für unsere Pflicht, hiermit einverstandene Patientinnen in Studien einzubringen. Das hat den Vorteil, dass neue Medikamente schon lange vor ihrer allgemeinen Zulassung den Patientinnen zu Gute kommen.

Im Anschluß an die Konferenz erläutern wir im abschließenden Therapiegespräch alle noch offenen Fragen und erklären das vorgeschlagene Therapiekonzept, gern auch mit Partner. Die Fülle der Informationen lässt häufig Frage offen, die auch noch nachträglich besprochen werden können. Die Termine für die weiterführenden Therapien werden noch stationär vereinbart. Es wird besprochen, in welchen Abständen die Nachsorgeuntersuchungen bei der behandelnden Frauenärztin stattfinden sollten.

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