Wir sind rund um die Uhr für Sie da!

Notaufnahme in Bochum-Mitte

Augusta-Kranken-Anstalt Bochum
Bergstraße 26
44791 Bochum
Telefon 0234 517-2000
Öffnungszeiten
00:00 - 24:00 Uhr
Zentrale Notaufnahme (ZNA)
Kontakt ausschließlich für Ärzte
Telefon 0234 517-2381

Notaufnahme in Hattingen

Evangelisches Krankenhaus Hattingen
Bredenscheider Str. 54
45525 Hattingen
Telefon 02324 502-0
Öffnungszeiten
00:00 - 24:00 Uhr
Zentrale Notaufnahme (ZNA)

In lebensbedrohlichen Notfällen wählen Sie unbedingt

112

Rettungsleitstelle von Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

116 117

Zahnärztlicher Notdienst

01805 986700 (gebührenpflichtig)

Nach einer langwierigen, den Körper sehr beanspruchenden Operation, kann ein Aufenthalt auf der Intensivstation sinnvoll sein, um die direkte postoperative Phase unter Maximalvorkehrungen engmaschig zu überwachen. Sobald eine  Maximalversorgung nicht mehr erforderlich ist, erfolgt die Rückverlegung auf die Normalstation. Hier geht es darum, möglichst rasch zu genesen und in den Alltag zurückzufinden.

In den täglich stattfindenden Visiten überprüfen wir die Wundheilung und die Laborwerte. Nach und nach treffen die histopathologischen Befunde ein, die während der Tumorkonferenz bewertet werden. Abschließend findet das Therapiegespräch statt, an dem gerne auch eine Vertrauensperson teilnehmen kann.

Fester Bestandteil unseres Gyn-Onko-Teams ist eine Psychoonkologin. Eine Krebserkrankung fügt der Seele Schaden zu, da das Leben ins Wanken gerät. Das ist bei jedem Menschen der Fall, egal wie stabil er ist.

Oft ist das Ausmaß der seelischen Verletzung durch die Krankheit im ersten Moment nicht spürbar. Viele beschreiben den Zustand im Moment der Diagnosemitteilung als „sich im falschen Film befinden“. Mit der Zeit sind viele Betroffene froh, auf  psychoonkologische Unterstützung zurückgreifen zu können, um das psychische Gleichgewicht wiederzufinden und Befürchtungen auch bzgl. Sexualität und verändertem Körperbild ansprechen zu können. Partner und /oder Angehörige können sich den Gesprächen gerne anschließen. Dies ist für unsere Patientinnen auch ambulant möglich.

Schon präoperativ sorgen wir dafür, dass unsere Patientinnen mit den Mitarbeitern/innen unsere Abteilung für Krankengymnastik Kontakt haben und sich im Vorfeld der Operation auf Bewegung mit Schmerzen einstellen und das Hochkommen aus dem Bett üben.

Nach größeren Operationen sind Krankengymnastik und Lymphdrainage unverzichtbar und fördern den Heilungsprozess. Dies gilt in besonderem Maße für Operationen, bei denen viele Lymphknoten entfernt wurden.

Immobilisation führt zu Verspannungen im Bereich der Wirbelsäulen. Physiotherapie, manuelle Therapie und Massage lindern die Beschwerden.

Deswegen wird jeder Patientin unseres Gynäkologischen Krebszentrums von Krankengymnasten/innen Unterstützung angeboten.

Die vollständige Entfernung aller Tumormanifestationen ist für den Verlauf einer Krebserkrankung des Unterbauches entscheidend. Manchmal ist es deswegen erforderlich einen Teil des Darmes zu entfernen, in der Regel mit anschließender Wiederherstellung der Kontinuität. Damit die Darmwunde ohne Belastung abheilen kann, wird in manchen Fällen ein künstlicher Darmausgang vorgeschaltet. Dieser kann meistens nach einer gewissen Zeit wieder zurückverlegt werden.

Bis dahin aber muß man lernen mit dieser neuen Situation umzugehen und fertig zu werden. Hierfür stehen Stoma-Therapeuten/innen mit ihrem Fachwissen unterstützend zur Seite und kommen auch nach Hause, wenn nötig.

Eine wichtige, wenn nicht die wichtigste, Säule der Patientinnenversorgung nach einer Unterleibskrebsoperation ist das Pflege-Team.

Eine der Pflegekräfte wird während Ihres stationären Aufenthaltes Ihre Ansprechpartnerin sein und Ihnen alles, was Ihnen die Ärzte erklärt haben und Sie vielleicht noch nicht richtig verstanden haben, noch einmal erläutern.

Haben Sie Beschwerden oder unausgesprochene Wünsche, bitte teilen Sie sie ihr mit. Sie ist Ihr Sprachrohr, wenn Ihnen bei der Visite vielleicht nicht alle Fragen eingefallen sind, oder die Ärzte eine Frage nicht ausreichend beantwortet haben.

Nachdem alle Informationen einen Patientinnen-Fall betreffend zusammengetragen sind, werden sie auf der wöchentlich tagenden interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt. In die Entscheidungsfindung für die dort gegebene weitere Therapieempfehlung geht die Tumorbiologie, die Begleiterkrankungen und die individuelle Situation ein. Es wird versucht, ein möglichst maßgeschneidertes Therapiekonzept zu entwickeln.

Da die Therapie gynäkologischer Krebserkrankungen zukünftig nur dann optimiert werden kann, wenn die Wirksamkeit neuer Medikamente mit den herkömmlichen verglichen wird, halten wir es für unsere Pflicht, hiermit einverstandene Patientinnen in Studien einzubringen. Unter Studienbedingungen kommen neue Medikamente schon lange vor ihrer allgemeinen Zulassung den Patientinnen zu Gute.

Im Anschluss an die Konferenz erläutern wir im abschließenden Therapiegespräch alle noch offenen Fragen und erklären das vorgeschlagene Therapiekonzept, gern auch mit Partner. Die Fülle der Informationen lässt häufig Fragen offen, die auch noch nachträglich besprochen werden können.

Wir vereinbaren gern die Termine für die weiterführenden Therapien für Sie. Es wird besprochen, in welchen Abständen die Nachsorgeuntersuchungen bei der behandelnden Frauenärztin stattfinden sollten.

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